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Alles zur REload Studie

Nicht weniger als die Sicherung der „Zukunftsfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises“ war die Aufgabe, mit der sich die Gutachter vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Auftrag des Rhein-Erft-Kreises auseinandersetzten. Als Ergebnis formulierten sie Handlungsempfehlungen für den Kreis, die in zwölf konkrete Projektideen einfließen und einen langfristigen Prozess anstoßen – zum Erhalt und Ausbau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der Lebensqualität im Rhein-Erft-Kreis. Eine gute, intensive Vorbereitung, der gemeinsame Wille aller Akteure zur Veränderung und eine straffe Leitung des Projekts – das waren und sind die Garanten für den Erfolg der Studie „REload – Zukunft Rhein-Erft-Kreis 2030“ – sowie für deren Umsetzung.

Die Zukunftsstudie REload – Zukunft Rhein-Erft-Kreis 2030, ist eine Studie, die die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG) in Auftrag gab und die vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ausgearbeitet wurde. Die Themenschwerpunkte bilden zum einen die Förderung einer innovationsstärkeren Wirtschaft und zum anderen die ausreichende Versorgung mit Fachkräften sowie ein attraktives Wohnumfeld mit entsprechender Infrastruktur im Rhein-Erft-Kreis bis 2030.

Die meisten Zukunftsstudien haben ein vorprogrammiertes Schicksal: Sie verstauben nicht selten in den Regalen ihrer Auftraggeber. Die Ursachen: Als bestellte Studien bestätigen sie lediglich das schon Bekannte und damit ihre Auftraggeber. Es besteht also kein Handlungsbedarf. Oder sie überfordern ihre Leser mit einer Informationsflut, die es schwer macht, praktische Anknüpfungspunkte zu finden. Diesen Weg wollte der Rhein-Erft-Kreis nicht gehen. Die Gutachter sollten „quer denken, neue Wege einschlagen“ und dabei konkrete kurz-, mittel- sowie langfristige Projektideen entwickeln.

Ein solch umfangreiches Projekt bedarf einer intensiven Vorbereitung und einer konsequenten Leitung. Die Federführung des Projekts übernahm die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH. Die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um deren Anforderungen und Ziele für die Zukunft zu eruieren, war ein wesentlicher Baustein des Vorhabens. Dabei verschob sich der Fokus während dieser Vorbereitungsphase für die Ausschreibung zunehmend in Richtung der unternehmerischen Perspektive.

Ein begleitendes Expertengremium, eine ausgewogene Mischung von Frauen und Männern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus Konzernen, sowie aus der Wissenschaft, traf sich zu drei intensiven Workshops. In diesen von der IKU Dortmund moderierten Expertenrunden formulierte dieser Personenkreis seine Anforderungen: Ausgehend von einer soliden IST-Analyse forderte er konkrete Handlungsweisen und Prioritäten. Aufbauend auf den o.g. Anforderungen der politischen Initiatoren formulierte das Expertengremium die Themenkreise und Fragen, die dann gemeinsam die Grundlage für ein Lastenheft bildeten. Die nachfolgende Ausschreibung konnte das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln für sich entscheiden. Auch die Finanzierung der Studie war innovativ. Der Kreis stellte als Initiator die Hälfte des Betrages zur Verfügung. Die andere Hälfte brachten zu je gleichen Teilen die Kreissparkasse Köln und die RWE Power AG auf.

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein hoch verdichteter ländlicher Raum und verfügt über eine Fläche von 704 qkm und 467.500 Einwohner (663 Einwohner je qkm). Zum Kreis gehören zehn Städte, darunter die Kreisstadt Bergheim, die auch Verwaltungssitz des Kreises ist. Im Umkreis von 20-60 Kilometern finden sich zahlreiche renommierte Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Anbindung an das nationale und internationale Fernverkehrsnetz ist sehr gut, die Leistungsfähigkeit des Straßen- und Schienennetzes jedoch verbesserungswürdig. Der Rhein-Erft-Kreis ist eine wirtschafts- und wachstumsstarke Region. In eine Vielzahl bereits bestehender, unterschiedlicher regionaler Netzwerke bringen sich Verbände, Institutionen und Unternehmen der Region aktiv ein. Die Wirtschaftsstruktur besteht im Wesentlichen aus den Branchen Energie, Chemie und Logistik sowie dem Dienstleistungsbereich. Diese müssen sich in den kommenden Jahren besonders den Risiken der Energiewende stellen. Die Nähe zu Köln wirkt sich positiv auf die Bevölkerungsentwicklung im Rhein-Erft-Kreis aus. Der Kreis zählt zu den Regionen in Deutschland, welche die höchsten Zuzugsraten aufweisen.

Der Auftrag an die Gutachter lautete: „Vollkommen neu und abseits des Bestehenden zu denken“, mit dem Ziel, keine Studie im klassischen Sinne zu erstellen. Dazu gehört auch eine Denkweise abseits der üblichen Branchen. Die Entwicklung einer Metastrategie soll im Vordergrund stehen – also Lösungen zu entwickeln, die das Grundgerüst des Rhein-Erft-Kreises stärken und dementsprechend auf alle Teilräume und Akteure positiv ausstrahlen.

Die Herausforderung einer solchen Studie besteht darin, Haupt- und Nebenwege zu identifizieren, um den Kern der Analyse nicht zu verwässern. Die in diesem Rahmen erarbeitete Metastrategie – das integrierte Zukunftskonzept – konzentriert sich auf drei Hauptwege, die die Strukturwandelfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises im Wesentlichen bestimmen: Innovationskraft stärken, Fachkräfte anziehen und binden sowie Wohnorte attraktiver gestalten.

Alle drei Hauptwege ergeben sich aus der Analyse einer umfassenden empirischen Basis. Zu dieser gehörten u.a. eine Online-Befragung von 2.500 Unternehmen (Rücklauf knapp 10 Prozent), knapp 40 Experteninterviews mit unterschiedlichsten Akteuren, ein Webcrawling bei rund 100.000 Unternehmen im Kreis und in strukturell ähnlichen Regionen, Patent- und Wanderungsanalysen sowie anwendungsbezogene Untersuchungen der letzten fünf Jahre über den Rhein-Erft-Kreis. Diese drei Hauptwege stärken die Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Unternehmen, geben eine Richtung für Neuansiedlungen vor und führen dazu, dass Menschen gern im Rhein-Erft-Kreis leben und arbeiten.

Wenn dieser Dreiklang gelingt – und sich dadurch der Rhein-Erft-Kreis als leistungsfähiger Arbeitsort und attraktiver Wohnort positioniert – wirken vielfältige positive Ausstrahlungseffekte im ganzen Kreis. Ziel ist es, branchen- und teilregionsneutral den Kreis als Ganzes weiterzuentwickeln. Diese Metastrategie soll auch die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis auf eine neue Ebene heben, weil alle Akteure gleichermaßen profitieren und sich stärker als Einheit wahrnehmen, die gemeinsam im Wettbewerb der Regionen bestehen will.

Die Hauptwege können um branchenspezifische Impulse („Nebenwege“) ergänzt werden, die im Rahmen der Spezialisierung des Kreises vorhandene Stärken weiter festigen. Dazu gehören bspw. Erneuerbare Energien, Tourismus oder die Gesundheitsbranche.

Der Rhein-Erft-Kreis ist eine wirtschafts- und wachstumsstarke Region, die in den nächsten Jahren die Chance hat, an vergangene Erfolge anzuknüpfen – aber mit neuem Fokus und neuer Energie. Deshalb wählten die Gutachter den Titel „REload“. Der Titel nimmt die Energieprägung des Kreises auf und weist auf einen fundamentalen Wandel hin. Ziel ist, den Kreis mit neuen Ideen aufzuladen und ein dynamisches Umfeld für ein gemeinsames Streben nach Erfolg zu entwickeln. Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Vernetzung – Beispiel Wirtschaft 4.0 – müssen in ein Gesamtkonzept eingebunden werden, von dem alle profitieren und das qualitatives Wachstum ermöglicht. Der Titel hat programmatischen Charakter und fungiert als Dach für die Umsetzung der erarbeiteten Projektideen. Dies erhöht die kreisweite Identifikation und stärkt die Kernidee des gemeinsamen Vorgehens. Die Neupositionierung setzt zwei Schwerpunkte: Die fokussierte Entwicklung der eigenen Potenziale und die stärkere Vernetzung innerhalb des leistungsstarken Umfelds.

Die Primärstrategie liegt in einer starken endogenen Entwicklung, die bei der Innovationskraft der Unternehmen und der Attraktivität des Kreises ansetzt und ergänzt wird um intensive Kooperationen mit dem gesamten regionalen Umfeld. Die positiven Ausstrahlungseffekte der Millionenmetropole Köln und der umgebenden Bildungs- und Forschungslandschaft sind vielfältig und bieten große Potenziale zur Vernetzung.

Das Gesamtkonzept dient dazu, die Strukturwandelfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises zu erhöhen. Die Konzentration auf die drei Hauptwege – die Innovationskraft der Unternehmen zu stärken, Fachkräfte anzuziehen und zu binden sowie die Wohnortattraktivität zu erhöhen – unterlegt REload mit konkreten Maßnahmen, um heute die Weichen für einen erfolgreichen und attraktiven Rhein-Erft-Kreis zu stellen. Als Beispiele seien hier nur genannt: digitales Kreishaus, attraktive Kitas, Innovationslabore sowie Kreativquartiere.

Einleitung

Die Zukunftsstudie REload – Zukunft Rhein-Erft-Kreis 2030, ist eine Studie, die die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG) in Auftrag gab und die vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ausgearbeitet wurde. Die Themenschwerpunkte bilden zum einen die Förderung einer innovationsstärkeren Wirtschaft und zum anderen die ausreichende Versorgung mit Fachkräften sowie ein attraktives Wohnumfeld mit entsprechender Infrastruktur im Rhein-Erft-Kreis bis 2030.

Die Vorbereitung

Die meisten Zukunftsstudien haben ein vorprogrammiertes Schicksal: Sie verstauben nicht selten in den Regalen ihrer Auftraggeber. Die Ursachen: Als bestellte Studien bestätigen sie lediglich das schon Bekannte und damit ihre Auftraggeber. Es besteht also kein Handlungsbedarf. Oder sie überfordern ihre Leser mit einer Informationsflut, die es schwer macht, praktische Anknüpfungspunkte zu finden. Diesen Weg wollte der Rhein-Erft-Kreis nicht gehen. Die Gutachter sollten „quer denken, neue Wege einschlagen“ und dabei konkrete kurz-, mittel- sowie langfristige Projektideen entwickeln.

Ein solch umfangreiches Projekt bedarf einer intensiven Vorbereitung und einer konsequenten Leitung. Die Federführung des Projekts übernahm die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH. Die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um deren Anforderungen und Ziele für die Zukunft zu eruieren, war ein wesentlicher Baustein des Vorhabens. Dabei verschob sich der Fokus während dieser Vorbereitungsphase für die Ausschreibung zunehmend in Richtung der unternehmerischen Perspektive.

Ein begleitendes Expertengremium, eine ausgewogene Mischung von Frauen und Männern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus Konzernen, sowie aus der Wissenschaft, traf sich zu drei intensiven Workshops. In diesen von der IKU Dortmund moderierten Expertenrunden formulierte dieser Personenkreis seine Anforderungen: Ausgehend von einer soliden IST-Analyse forderte er konkrete Handlungsweisen und Prioritäten. Aufbauend auf den o.g. Anforderungen der politischen Initiatoren formulierte das Expertengremium die Themenkreise und Fragen, die dann gemeinsam die Grundlage für ein Lastenheft bildeten. Die nachfolgende Ausschreibung konnte das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln für sich entscheiden. Auch die Finanzierung der Studie war innovativ. Der Kreis stellte als Initiator die Hälfte des Betrages zur Verfügung. Die andere Hälfte brachten zu je gleichen Teilen die Kreissparkasse Köln und die RWE Power AG auf.

Die Ausgangslage

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein hoch verdichteter ländlicher Raum und verfügt über eine Fläche von 704 qkm und 467.500 Einwohner (663 Einwohner je qkm). Zum Kreis gehören zehn Städte, darunter die Kreisstadt Bergheim, die auch Verwaltungssitz des Kreises ist. Im Umkreis von 20-60 Kilometern finden sich zahlreiche renommierte Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Anbindung an das nationale und internationale Fernverkehrsnetz ist sehr gut, die Leistungsfähigkeit des Straßen- und Schienennetzes jedoch verbesserungswürdig. Der Rhein-Erft-Kreis ist eine wirtschafts- und wachstumsstarke Region. In eine Vielzahl bereits bestehender, unterschiedlicher regionaler Netzwerke bringen sich Verbände, Institutionen und Unternehmen der Region aktiv ein. Die Wirtschaftsstruktur besteht im Wesentlichen aus den Branchen Energie, Chemie und Logistik sowie dem Dienstleistungsbereich. Diese müssen sich in den kommenden Jahren besonders den Risiken der Energiewende stellen. Die Nähe zu Köln wirkt sich positiv auf die Bevölkerungsentwicklung im Rhein-Erft-Kreis aus. Der Kreis zählt zu den Regionen in Deutschland, welche die höchsten Zuzugsraten aufweisen.

Auftrag & Umsetzung

Der Auftrag an die Gutachter lautete: „Vollkommen neu und abseits des Bestehenden zu denken“, mit dem Ziel, keine Studie im klassischen Sinne zu erstellen. Dazu gehört auch eine Denkweise abseits der üblichen Branchen. Die Entwicklung einer Metastrategie soll im Vordergrund stehen – also Lösungen zu entwickeln, die das Grundgerüst des Rhein-Erft-Kreises stärken und dementsprechend auf alle Teilräume und Akteure positiv ausstrahlen.

Haupt- & Nebenwege

Die Herausforderung einer solchen Studie besteht darin, Haupt- und Nebenwege zu identifizieren, um den Kern der Analyse nicht zu verwässern. Die in diesem Rahmen erarbeitete Metastrategie – das integrierte Zukunftskonzept – konzentriert sich auf drei Hauptwege, die die Strukturwandelfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises im Wesentlichen bestimmen: Innovationskraft stärken, Fachkräfte anziehen und binden sowie Wohnorte attraktiver gestalten.

Alle drei Hauptwege ergeben sich aus der Analyse einer umfassenden empirischen Basis. Zu dieser gehörten u.a. eine Online-Befragung von 2.500 Unternehmen (Rücklauf knapp 10 Prozent), knapp 40 Experteninterviews mit unterschiedlichsten Akteuren, ein Webcrawling bei rund 100.000 Unternehmen im Kreis und in strukturell ähnlichen Regionen, Patent- und Wanderungsanalysen sowie anwendungsbezogene Untersuchungen der letzten fünf Jahre über den Rhein-Erft-Kreis. Diese drei Hauptwege stärken die Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Unternehmen, geben eine Richtung für Neuansiedlungen vor und führen dazu, dass Menschen gern im Rhein-Erft-Kreis leben und arbeiten.

Wenn dieser Dreiklang gelingt – und sich dadurch der Rhein-Erft-Kreis als leistungsfähiger Arbeitsort und attraktiver Wohnort positioniert – wirken vielfältige positive Ausstrahlungseffekte im ganzen Kreis. Ziel ist es, branchen- und teilregionsneutral den Kreis als Ganzes weiterzuentwickeln. Diese Metastrategie soll auch die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis auf eine neue Ebene heben, weil alle Akteure gleichermaßen profitieren und sich stärker als Einheit wahrnehmen, die gemeinsam im Wettbewerb der Regionen bestehen will.

Die Hauptwege können um branchenspezifische Impulse („Nebenwege“) ergänzt werden, die im Rahmen der Spezialisierung des Kreises vorhandene Stärken weiter festigen. Dazu gehören bspw. Erneuerbare Energien, Tourismus oder die Gesundheitsbranche.

Das Ergebnis

Der Rhein-Erft-Kreis ist eine wirtschafts- und wachstumsstarke Region, die in den nächsten Jahren die Chance hat, an vergangene Erfolge anzuknüpfen – aber mit neuem Fokus und neuer Energie. Deshalb wählten die Gutachter den Titel „REload“. Der Titel nimmt die Energieprägung des Kreises auf und weist auf einen fundamentalen Wandel hin. Ziel ist, den Kreis mit neuen Ideen aufzuladen und ein dynamisches Umfeld für ein gemeinsames Streben nach Erfolg zu entwickeln. Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Vernetzung – Beispiel Wirtschaft 4.0 – müssen in ein Gesamtkonzept eingebunden werden, von dem alle profitieren und das qualitatives Wachstum ermöglicht. Der Titel hat programmatischen Charakter und fungiert als Dach für die Umsetzung der erarbeiteten Projektideen. Dies erhöht die kreisweite Identifikation und stärkt die Kernidee des gemeinsamen Vorgehens. Die Neupositionierung setzt zwei Schwerpunkte: Die fokussierte Entwicklung der eigenen Potenziale und die stärkere Vernetzung innerhalb des leistungsstarken Umfelds.

Die Primärstrategie liegt in einer starken endogenen Entwicklung, die bei der Innovationskraft der Unternehmen und der Attraktivität des Kreises ansetzt und ergänzt wird um intensive Kooperationen mit dem gesamten regionalen Umfeld. Die positiven Ausstrahlungseffekte der Millionenmetropole Köln und der umgebenden Bildungs- und Forschungslandschaft sind vielfältig und bieten große Potenziale zur Vernetzung.

Das Gesamtkonzept dient dazu, die Strukturwandelfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises zu erhöhen. Die Konzentration auf die drei Hauptwege – die Innovationskraft der Unternehmen zu stärken, Fachkräfte anzuziehen und zu binden sowie die Wohnortattraktivität zu erhöhen – unterlegt REload mit konkreten Maßnahmen, um heute die Weichen für einen erfolgreichen und attraktiven Rhein-Erft-Kreis zu stellen. Als Beispiele seien hier nur genannt: digitales Kreishaus, attraktive Kitas, Innovationslabore sowie Kreativquartiere.

Einleitung

Die Zukunftsstudie REload – Zukunft Rhein-Erft-Kreis 2030, ist eine Studie, die die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG) in Auftrag gab und die vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ausgearbeitet wurde. Die Themenschwerpunkte bilden zum einen die Förderung einer innovationsstärkeren Wirtschaft und zum anderen die ausreichende Versorgung mit Fachkräften sowie ein attraktives Wohnumfeld mit entsprechender Infrastruktur im Rhein-Erft-Kreis bis 2030.

Die Vorbereitung

Die meisten Zukunftsstudien haben ein vorprogrammiertes Schicksal: Sie verstauben nicht selten in den Regalen ihrer Auftraggeber. Die Ursachen: Als bestellte Studien bestätigen sie lediglich das schon Bekannte und damit ihre Auftraggeber. Es besteht also kein Handlungsbedarf. Oder sie überfordern ihre Leser mit einer Informationsflut, die es schwer

Die Ausgangslage

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein hoch verdichteter ländlicher Raum und verfügt über eine Fläche von 704 qkm und 467.500 Einwohner (663 Einwohner je qkm). Zum Kreis gehören zehn Städte, darunter die Kreisstadt Bergheim, die auch Verwaltungssitz des Kreises ist. Im Umkreis von 20-60 Kilometern finden sich zahlreiche renommierte Bildungseinrichtungen wie Universitäten,

Auftrag & Umsetzung

Der Auftrag an die Gutachter lautete: „Vollkommen neu und abseits des Bestehenden zu denken“, mit dem Ziel, keine Studie im klassischen Sinne zu erstellen. Dazu gehört auch eine Denkweise abseits der üblichen Branchen. Die Entwicklung einer Metastrategie soll im Vordergrund stehen – also Lösungen zu entwickeln, die das Grundgerüst des Rhein-Erft-Kreises

Haupt- & Nebenwege

Die Herausforderung einer solchen Studie besteht darin, Haupt- und Nebenwege zu identifizieren, um den Kern der Analyse nicht zu verwässern. Die in diesem Rahmen erarbeitete Metastrategie – das integrierte Zukunftskonzept – konzentriert sich auf drei Hauptwege, die die Strukturwandelfähigkeit des Rhein-Erft-Kreises im Wesentlichen bestimmen: Innovationskraft stärken, Fachkräfte anziehen und binden sowie Wohnorte attraktiver gestalten.

Das Ergebnis

Der Rhein-Erft-Kreis ist eine wirtschafts- und wachstumsstarke Region, die in den nächsten Jahren die Chance hat, an vergangene Erfolge anzuknüpfen – aber mit neuem Fokus und neuer Energie. Deshalb wählten die Gutachter den Titel „REload“. Der Titel nimmt die Energieprägung des Kreises auf und weist auf einen fundamentalen Wandel hin. Ziel ist,

Das Fazit

Ein solch umfangreiches Vorhaben gelingt nur mit Kooperationen, offener Kommunikation und Konsens. Diese Erkenntnis kam früh im Prozess zum Tragen. So wurde das Ergebnis der Studie parteiübergreifend als wesentlicher Impuls angenommen und die Umsetzung der zwölf Projektideen forciert. Die Anschlussfinanzierung für die nächsten Umsetzungsschritte hat die Politik auf zunächst drei Jahre bewilligt.

Bisheriger Ablauf REload

2014
1. Januar 2014

Startschuss zur Standort- und Zukunftsstudie des Rhein-Erft-Kreises.

Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.Startschuss zur Standort- und Zukunftsstudie des Rhein-Erft-Kreises. Erstellung des Grobkonzeptes unter Einbindung aller Kommunen. Did you find apk for android? You can find..Weiterlesen
2015
1. Januar 2015

Ausschreibung des Auftrages zur Standort- und Zukunftsstudie des Rhein-Erft-Kreises

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1. April 2015

Beauftragung des Institutes der deutschen Wirtschaft Köln (IW Consult GmbH) mit der Erstellung der Standort- und Zukunftsstudie

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2016
7. April 2016

Präsentation/Pressekonferenz der Studie „REload – Zukunft Rhein-Erft-Kreis 2030“

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16. Oktober 2016

AUFTAKT zum REload 2030 mit den Unternehmen im Kreis

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