REload, Standort- und Zukunftsstudien
Begriffe und Erklärungen zu

Dieses Glossar versammelt und erklärt Begriffe zum Thema REload und Zukunftsstudie

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Uebermitteln

Das Weitergeben gespeicherter Informationen an Dritte. Dieses Weitergeben kann durch Datenträger (CD, Listen, Datenübertragung) oder auch durch Bildschirmabruf erfolgen. Auch mündliche Weiterga-be von Daten und Einsichtnahme in Dateien sind Übermittlung.

UG

Steht für Unternehmergesellschaft. Auch bekannt als Mini­GmbH, ist die UG gerade unter Gründern eine beliebte Unternehmensform, da sie mit relativ wenig Aufwand gegründet werden kann und nur eine Mindesteinlage von 1,- EUR benötigt wird. Wichtig ist, dass Sie überall in jeglicher Kommunikation ein „haftungsbeschränkt“ hinter die Rechtsform „UG“ setzen.

Umsatz

Bezeichnet den Erlös, den ein Unternehmen aus dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung erwirtschaftet. Betriebswirtschaftlich errechnet sich der Umsatz aus der verkauften Menge multipliziert mit dem Verkaufspreis.

Unternehmensbewertung

Bei der Unternehmensbewertung geht es um die Wertermittlung eines gesamten Unternehmens oder eines Teilbereichs. Ein Unternehmen wird in der Regel im Auftrag von potenziellen Investoren bewertet, die beabsichtigen, in das Unternehmen zu investieren, um den tatsächlichen Wert des Unternehmens als Verhandlungsgrundlage zu nutzen. Zur Unternehmensbewertung gibt es zahlreiche Verfahren.

Unternehmer

Unternehmer ist, wer als natürliche oder juristische Person allein oder gemeinsam mit anderen Mitunternehmern ein Unternehmen betreibt. Im Unterschied zum Manager ist er auch Eigenkapitalgeber.

USP

Steht für „Unique Selling Proposition“, was im Deutschen so viel wie „Alleinstellungsmerkmal“ bedeutet. Es geht darum, dass ein Unternehmen für sein Produkt oder seine Dienstleistung ein einzigartiges Kaufversprechen formuliert, um sich idealerweise von Anbietern im selben Markt positiv zu unterscheiden. Es ist sehr wichtig, sich hier Gedanken zu machen.

User Experience (UX)

Die User Experience (abgekürzt UX) bezeichnet das Nutzungserlebnis eines bestimmten Produkts. Sie spiegelt Erfahrungen sowie auch Empfindungen und Gefühle einer Person während der Benutzung eines Produktes wieder. User Experience bezeichnet allgemein sämtliche Verhaltensweisen und Gefühle einer Person, die diese zu einem bestimmten Produkt hat. User Experience ist höchst subjektiv und dynamisch: Die Erfahrung auf einer Webseite kann sich mit jedem Klick ständig ändern. Usability wiederum beschreibt die Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung im objektiven Sinne. Beide Begriffe sind eng miteinander verbunden: So erweitert der Begriff User Experience das Konzept der Usability sowohl um ästhetische als auch emotionale Faktoren. Es ist ein bewertendes Gefühl, das bei einer Interaktion entsteht. Es kann positiv und negativ sein. Relevanz: UX ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren für digitale Konzepte: Das Nutzererlebnis bestimmt, ob und wie lange ein Kunde bei einer Anwendung verweilt oder ob er sie gleich wieder verlässt. Die User Experience wirkt sich nicht nur auf die unmittelbare Nutzung eines Mediums aus, sondern auch auf die Markenwahrnehmung und darauf, ob ein User eine Anwendung weiterempfiehlt. Dies wiederum kann für Unternehmen zu gesteigertem Umsatz und Gewinn führen. Oft wird die User Experience eines Nutzers mit dem Produkt selbst gleichgesetzt. Die Ziele des individuellen Nutzers spielen eine wichtige Rolle: Werden diese einfach und zufriedenstellend erreicht, ist dies eine belohnende Erfahrung, die oft mit „Joy of Use“ beschrieben wird. So erklärt sich von selbst, warum Usability ein so entscheidender Faktor für eine gute User Experience ist. Der Begriff „Joy of Use“ beschreibt den Spaß an der Benutzung der Anwendung. Erfolgsfaktoren: Um sicherzustellen, dass Nutzer eine positive Erfahrung mit einem Produkt oder einer Anwendung erhalten, können bestimmte UX-Strategien angewendet werden. So sollte eine Anwendung nicht nur effektiv und effizient zu bedienen sein (Usability), sondern auch einen Mehrwert schaffen und einen Nutzen für die Zielgruppe bieten (Utility). Die gesamte Anwendung sollte zudem nicht nur reibungslos funktionieren, sondern auch optisch ansprechend aufbereitet sein. Denn: Die User Experience geht einher mit der Erwartung, dass Erlebnisse einwandfrei funktionieren und der Benutzer Freude bei der Anwendung hat. Eine gute User Experience hängt außerdem von technischen Aspekten ab – insbesondere vom User Interface. Ist eine Anwendung einfach und intuitiv zu bedienen, verbessert sich die User Experience. Messung: Obwohl die User Experience äußerst subjektiv ist, kann sie gemessen und ausgewertet werden. So gibt es die Möglichkeit, die UX anhand der Selbstauskunft der User zu bewerten. Aber auch durch eine Analyse des Blickverhaltens lassen sich Schlüsse zur User Experience ziehen.

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