REload, Standort- und Zukunftsstudien
Begriffe und Erklärungen zu

Dieses Glossar versammelt und erklärt Begriffe zum Thema REload und Zukunftsstudie

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Passivsumme

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Summe der Wirkung des Gesamtsystems auf einen Einflussfaktor (Spaltensumme in der Wirkungsmatrix).

Patent

Ein Patent ist auf eine Erfindung bezogenes, schriftlich festgehaltenes Schutzrecht, wobei der Eigentümer anderen die Nutzung oder den Verkauf einer Erfindung verbieten kann. Über eine Lizensierung kann der Inhaber des Patents Nutzungsrechte verkaufen. Die Anmeldung eines Patents erfolgt in Deutschland über das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA). Der Prozess, ein Patent zu bekommen, kann sehr langwierig und kostspielig sein.

Personalisierte Online-Werbung

Die Werbung wird auf die besonderen Interessen des Webseitenbesuchers zugeschnitten. Die angenommenen Interessen ergeben sich aus der Analyse unterschiedlicher Informationen, bspw. dem bisherigen Surfverhalten.

Personenbezogene Daten

Einzelangaben oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person (Betroffener): Persönlich sind Informationen, die eine Person direkt beschreiben – Augenfarbe, Geburtsdatum; Sachlich – Sachliche Verhältnisse einer Person werden beschrieben – Ausbildung, Arbeitgeber ; Bestimmt sind Informationen, die sich auf eine Person beziehen lassen, entweder direkt oder indirekt

Personenbezogener Daten

Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben.

Personentage (PT)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Größe zur Darstellung des Aufwandes.

Phishing

Als Phishing wird der Versuch bezeichnet an die Daten, insbesondere Anmeldedaten, eines Internetnutzer zu gelangen und diese für illegale Zwecke zu missbrauchen.

Post-­Money-Bewertung

Ist sozusagen das Gegenstück zur „Vor-Geld-Bewertung“. Die Post­Money-Bewertung bezeichnet den Firmenwert, nachdem Investor sein Kapital eingebracht hat.

Potenzial-Portfolio

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Darstellung des Entwicklungspotentials der einzelnen Einflussfaktoren als Portfolio mit vier Feldern. Die x-Achse bildet den Mittelwert der QQS-Bewertung ab und gibt das Verbesse- rungspotential eines Einflussfaktors wieder (je weiter links ein Einflussfaktor steht, desto schlechter ist seine Bewertung und desto größer ist sein Verbesserungspotential). Auf der y-Achse sind das Einflussgewicht des Einflussfaktors und die Wirkungsstärke des Einfluss- faktors auf das Gesamtsystem darstellt (je weiter oben ein Einflussfaktor steht, desto größer ist seine Wirkung).

Pre­-Money-Bewertung

Kann mit „Vor-Geld Bewertung“ übersetzt werden. Die Pre­Money-Bewertung definiert den Firmenwert, bevor der Investor den vereinbarten Betrag investiert.

Problem

Der Begriff „Problem“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet zunächst nichts anderes als „Aufgabe“. Probleme sind auf den ersten Blick etwas Unangenehmes, aber ein kluger Projektmanager heißt Probleme willkommen: Probleme helfen, Fehlerquellen zu identifizieren und zu beheben. Je eher ein Problem auftritt, desto besser für das Gesamtergebnis. Ein gutes Projektmanagement heißt Probleme willkommen, anstatt sie als etwas Lästiges zu empfinden und möglichst schnell zumindest oberflächlich verschwinden zu lassen.

Profit

Als Profit (Gewinn) wird der Überschuss bezeichnet, der vom Umsatz nach Abzug der Kosten übrig bleibt.

Prozesslandschaft

Das Ergebnis der Identifizierung und Klassifizierung der individuellen Geschäftsprozesse eines spezifischen Unternehmens wird in der Regel in Form einer Prozesslandkarte dargestellt.
Hier ein stark schematisches Beispiel für eine solche Struktur:
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozessmodellierung
https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessogramm
http://prozessmanagement.me/prozessmanagement/prozesslandkarte/

Pseudonyme

Ein definiertes Kennzeichen ersetzt den Namen (direkten Bezug) einer Information, z.B. 485278645 ist Datenschutzbeauftragter. Nur ausgewählte Personen können über das definierte Kennzeichen den Bezug zu einer natürlichen Person herstellen.

Prozessoptimierung

Die Prozessoptimierung dient in Organisationen (Unternehmen, gesellschaftlichen Institutionen etc.) dazu, die Effizienz und die Effektivität bestehender Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse sowie den Einsatz der hierfür benötigten Ressourcen kontinuierlich zu verbessern (insbesondere mit Hilfe von IT-Werkzeugen). Die Prozessoptimierung wurde über lange Zeit als Aufgabe des Qualitätsmanagements betrachtet, ist heute jedoch zunehmend zum Teil eines umfassenden integrierten Prozessmanagements von Unternehmen und Institutionen herangewachsen. Prozessdenken- und Optimierung als Grundlage einer wirkungsvollen betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist heute unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Betriebsführung, um im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Grundlage ist eine prozessorientierte Betrachtungsweise der gesamten betrieblichen Abläufe. Hierfür ist es nötig, hergebrachtes hierarchisches „Abteilungsdenken“ aufzugeben und stattdessen Prozessketten bereichsübergreifend zu definieren (Ablauf- vs. Aufbauorganisation). Die gegebenen Abläufe müssen zuerst einmal im Rahmen der Prozessanalyse zum Beispiel mittels Prozessmodellierung erfasst und klassifiziert werden. Um die Qualität und Leistungsfähigkeit der so zu beschreibenden Prozesse zu bewerten, müssen geeignete Kenngrößen (sog. Key Performance Indicators, kurz KPIs) eingeführt werden. Mit Hilfe einer so gewonnenen Prozessbeschreibung lässt sich eine Prozesslandkarte des Betriebes erstellen, die als Bezugsbasis für weitere Optimierungen dient. Betroffen können hiervon alle Unternehmensbereiche sein, beginnend mit Forschung und Entwicklung, über die Produktion, die Verwaltung bis hin zu Einkauf, Vertrieb und Auslieferung. Idealerweise werden im Rahmen eines integrierten E-Business-Konzeptes die gesamten betrieblichen Abläufe sowie die menschlichen wie materiellen Ressourcen einer derartigen Evaluation und Einordnung unterzogen. Die auf Basis einer derartigen Evaluation einsetzende, kontinuierlich fortdauernde Prozessoptimierung hat zum Ziel, die gegebenen Prozesse beständig zu verbessern, ohne hierbei deren Ablauf zu unterbrechen. Bekannte Managementkonzepte in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Business Process Reengineering (BPR) aus dem Jahr 1991, Six Sigma (Anfang der 90er), Kaizen (1994) oder Balanced Scorecard (1996). Die Beherrschung komplexer betrieblicher Prozesse und deren Optimierung ist ohne geeignete Software-Werkzeuge heutzutage nicht mehr denkbar (Digitalisierung). Hierfür werden von einer Vielzahl von Anbietern mehr oder minder geeignete Software-Pakete angeboten, die an die jeweiligen betrieblichen Erfordernisse angepasst werden können. Diese dienen insbesondere der Analyse der definierten Prozesse und ihrer Kennzahlen, um diese bezüglich ihres Beitrages zur Wertschöpfung einordnen zu können. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen mit Hilfe dieser Werkzeuge die betrieblichen Ressourcen sodann auf Schlüsselprozesse konzentriert und entsprechende Zielgrößen entwickelt werden. Im Rahmen softwaretechnisch realisierter Simulationen werden die so gewonnenen Ergebnisse in der Folge auf ihre Wirksamkeit überprüft.

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