REload, Standort- und Zukunftsstudien
Begriffe und Erklärungen zu

Dieses Glossar versammelt und erklärt Begriffe zum Thema REload und Zukunftsstudie

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Garantie

Eine Garantie (v. frz.: garantie, v. altfränk. weren gewährleisten, sicherstellen) ist eine Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall. Garantie: ein zwischen Käufer und einem Garantiegeber (Hersteller und/oder Verkäufer) abgeschlossener Vertrag bzw. vom Garantiegeber freiwillig gegebene Zusage, womit dem Käufer eine unbedingte Schadensersatzleistung zugesichert wird.

GbR

Steht für Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie muss durch mindestens zwei Personen gegründet werden, wobei die Gesellschafter sich dazu verpflichten, sich gegenseitig zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks auf die im Vertrag festgelegte Weise zu fördern. Dies kann ein Internet­Unternehmen genauso wie ein Handwerkerbetrieb sein. Für ein Startup sind in der Regel die UG oder die GmbH deutlich besser geeignet, da Sie die Haftung auf das Stammkapital begrenzen.

Gebrauchsmuster

Das Gebrauchsmuster ist eine Möglichkeit des gewerblichen Plagiatschutzes. Es ist von der Sicherheitsstufe schwächer als ein Patent, hat aber sehr ähnliche Eigenschaften. Im gewerblichen Rechtsschutz kann ein Gebrauchsmuster über eine Dauer von anfangs zehn Jahren durch Einreichen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vor Nachahmern schützen.

Geheimhaltungsvereinbarung

Generator

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Instrument zur Beschreibung eines Regelkreises im Wirkungsnetz. Er besteht aus zwei oder mehr Einflussfaktoren, die sich durch Rückkopplung gegenseitig verstärken.

Geschäftserfolg (GE)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Bezeichnung für angestrebte Geschäftsergebnisse, die durch den Einsatz von (immateriel- len) Ressourcen in den Geschäftsprozessen erreicht werden sollen. Der Geschäftserfolg umfasst sowohl materielle (z. B. Ertrag, Wachstum) als auch immaterielle (z. B. Image und Kundenbindung) Geschäftsergebnisse.

Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer leitet das Unternehmen, trägt die Verantwortung und haftet als gesetzlicher Vertreter. Ich kann aus eigener Erfahrung jedem ans Herz legen, sich intensiv mit seinen Rechten und Pflichten zu beschäftigen. Der oder die Geschäftsführer werden per Gesellschafterbeschluss zur Geschäftsführung bestellt.

Geschäftsmodell

Ein Geschäftsmodell besteht allgemein aus den drei Hauptkomponenten Nutzenversprechen (value proposition), Architektur der Wertschöpfung und Ertragsmodell. Im Bereich der Energieversorgung von Elektrofahrzeugen bestehen zahlreiche Freiheitsgrade zur Gestaltung solcher Modelle, abhängig davon ob der Fahrzeughalter die Batterie kauft oder nur least, ob der Energie-Provider gegebenenfalls Batterie-Kaufzuschüsse gewährt unter Vereinbarung von Stromabnahmeverpflichtungen zu definierten Tarifen, etc.

Geschäftsmodell (laut Frauenhofer)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Modellhafte Beschreibung des Zwecks und der Ziele eines Unternehmens sowie der grund- legenden organisatorischen Strukturen, die dafür notwendig sind. In der Wissensbilanz wird das Geschäftsmodell des Bilanzierungsbereichs anhand des Geschäftsumfelds, der Vision und der Strategie sowie durch die Einflussfaktoren des Typs Geschäftsprozess und Geschäftserfolg beschrieben.

Geschäftsprozess (GP)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Ketten von Organisationsaktivitäten und Arbeitsschritten sowie ihre netzartigen Zusam- menhänge. Der Geschäftsprozess kann funktionsübergreifend sein. Im Zentrum der Wis- sensbilanz stehen die wertschöpfenden Geschäftsprozesse, deren Ergebnisse für die Kunden von Nutzen sind. Wissen ist eine wesentliche Ressource für die Aktivitäten in Geschäftspro- zessen, kann aber auch ein Produkt dieser Aktivität sein.

Geschäftsprozesse

Wikipedia definiert wie folgt:
„Ein Geschäftsprozess (GP) ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten (Aufgaben, Aktivitäten), die ausgeführt werden, um ein bestimmtes geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert ‚Input‘ durch den Einsatz materieller und immaterieller Güter und unter Beachtung bestimmter Regeln und unternehmensinterner und -externer Faktoren zu einem ‚Output‘.
Ein Geschäftsprozess kann gekapselt und Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein und/oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungs- und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs.
Viele Definitionen von Geschäftsprozessen verlangen das Vorhandensein von genau einem Anfang und genau einem Ende, sowie genau definierte Inputs und Outputs des Prozesses und seiner Teilprozesse. Input und Output (Eingaben / Ergebnisse) können jeweils Informationen, Gegenstände, Ereignisse und/oder Zustände sein. Das Prozesssystem strebt einen Wertschöpfungsprozess an, der bezüglich Ressourcenverzehr, Durchlaufzeiten und Qualität permanent optimiert werden sollte. Idealerweise stellt demnach der erzielte Output für das jeweilige Unternehmen einen höheren Wert als der ursprünglich eingesetzte Input dar.“
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozess
Wichtig: Geschäftsprozess ungleich Abteilung/Unternehmensbereich!
Zentrale Begriffe der Definition sind 1. Ziel, 2. Prozesseingangsgrößen (Input, z.B. Ergebnisse vorgeschalteter Prozesse, Ressourcen, Informationen), Prozessausgangsgrößen (Output, z.B. Produkte, Ressourcenverbrauch) und Prozessmessgrößen (z.B. Durchlaufzeit, Ausschussraten, Kundenzufriedenheit)
Q: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office/prozessdarstellung-als-zentraler-bestandteil-des-aufbaus-23-unternehmensprozesse-definieren_idesk_PI957_HI1341613.html

Geschäftsprozessmodelierung

Wikipedia dazu weiter:
„Die Methoden zur Anwendung und zum Management von Geschäftsprozessen werden als Prozessmanagement bezeichnet.
Durch die Geschäftsprozessmodellierung werden Informationen wie Auslöser, Ausführende, Input, Ergebnis(se) (‚Output‘) ermittelt und der Prozessfluss dokumentiert – besonders wenn das Ausführen der Geschäftsprozesse durch automatisiertes Workflow-Management unterstützt werden soll. Geschäftsergebnisse oder betriebswirtschaftliche Ergebnisse gibt es in allen Unternehmensteilen, sei es im Verkauf, bei der Produktion oder im Controlling. Beispiele sind die Auftragsabwicklung, der Kreditvergabeprozess einer Bank oder die Ausbildung von Studenten in einer Universität.
Administrative und logistische Vorgänge in einem Unternehmen (z. B. Personaleinstellung, Buchhaltung, Wareneingangskontrolle) lassen sich relativ einfach als Geschäftsprozess beschreiben. Ebenso trifft dies – auf Grund ihrer hohen Häufigkeit – meist für Kernprozesse (wie z. B. die Auftragserteilung) zu. Betrachtet man den als Beispiel genannten Prozess Auftragserteilung genauer, so zeichnen sich ab einer bestimmten Detaillierungsebene Bereiche ab, in denen eine exakte Beschreibung der Aktivitäten nicht möglich ist. Dies ist auch und insbesondere bei kreativen Wertschöpfungsprozessen der Fall, wie sie in der Produktentwicklung vorherrschen. Eine Geschäftsprozessmodellierung mit klaren Vorgaben bzgl. der Aktivitäten und ihrer Reihenfolge ist in diesen Fällen oft nicht möglich. Die Beteiligten werden die erforderlichen Aktivitäten vielmehr auf Grund ihrer eigenen Erfahrung und Problemlösungskompetenz selbstorganisierend festlegen und durchführen – ggf. als Projekt.
Daraus ergibt sich, ob sich ein Geschäftsprozess gut modellieren lässt oder nur unvollständig. Dies hängt u. a. vom „Vernetzungsgrad“ (Maß für die Anzahl vernetzter Aktivitäten bzw. Akteure) und „Veränderlichkeit der Vernetzung“ (zeitliche Stabilität der Prozessbeschreibung) ab. Geschäftsprozesse weisen dann einen hohen Vernetzungsgrad und eine hohe Veränderlichkeit der Vernetzung auf, wenn sie zyklisch, iterativ, hochdynamisch, selbstorganisierend, emergent und evolutionär sind (zum Beispiel die Fallbearbeitung durch einen Anwalt). Sie entziehen sich damit den Möglichkeiten der normalen Geschäftsprozessmodellierung und einer Umsetzung mittels Workflow-Management.“
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozess#Standardisierung_.2F_Modellierbarkeit

Geschäftsstrategie

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Beschreibung der künftigen Aktionen am Markt. Die Geschäftsstrategie sagt aus, welche Entwicklungen in welchen Marktsegmenten an welchen Standorten nötig sind und welche Teilziele erreicht werden müssen, um die Vision zu erfüllen.

Geschäftsumfeld

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Bezeichnung für die Umwelt einer Organisation. Im Geschäftsumfeld liegen die Möglich- keiten und Risiken für die Organisation, aus denen sich die Ausgangssituation für die Geschäftstätigkeit bestimmt (z.B. Absatz- und Beschaffungsmärkte, Wettbewerber, techno- logische und politische Rahmenbedingungen).

Gesellschafter

Ein Gesellschafter ist eine Privatperson oder eine juristische Person, z.B. eine GmbH, die an einem Unternehmen mit einer Kapitaleinlage beteiligt ist. Wichtig ist hierbei der Gesellschaftsvertrag, der im Detail die Rechte, Pflichten sowie die Führung und Vertretung der Gesellschaft nach außen hin regelt.

Gewährleistung

Die Gewährleistung, Mängelhaftung oder Mängelbürgschaft bestimmt Ansprüche die dem Käufer zustehen, wenn der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Auch beim Werkvertrag gibt es eine Gewährleistung für Mängel des hergestellten Werks. Von der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung ist die Garantie zu unterscheiden; diese ist insofern freiwillig, als es keine gesetzliche Verpflichtung zur Abgabe eines Garantieversprechens gibt. Gewährleistung: definiert eine zeitlich befristete Nachbesserungsverpflichtung ausschließlich für Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits bestanden.

Gewerbe

Wenn man in Deutschland selbstständig arbeiten möchte, muss man beim Gewerbeamt sein Gewerbe anmelden. Unter einem Gewerbe versteht man jegliche wirtschaftliche Tätigkeit, die auf eigene Rechnung und Verantwortung läuft und dem Ziel unterliegt, Gewinne zu erwirtschaften. Klingt formell, ist es auch. Ganz ohne Bürokratie kommen wir in Deutschland leider nicht aus.

Glossar

Ein Glossar (lateinisch glossarium, Diminutiv zu glossa „Zunge“, „Sprache“) ist eine Liste von Wörtern mit beigefügten Erklärungen oder Übersetzungen. Das lateinische Wort glossarium bezeichnet dabei als Objekt ein „Buch“, das (ver)alte(te) oder fremde Wörter erläutert.

GmbH

Steht für „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ – für Startups eine sehr gängige Rechtsform mit einer Mindesteinlage von 25.000,- EUR. Die Gründung erfolgt durch eine oder mehrere Personen, wobei ein Gesellschaftervertrag (Satzung) mit Gründungsbeschluss, Geschäftsführerbestellung und eine Gesellschafterliste benötigt werden. Die GmbH erfordert erhöhten Verwaltungs­ und Kostenaufwand. Dieser lohnt sich allerdings sehr schnell, da die GmbH für Startups in jeder Unternehmensphase einen guten rechtlichen Rahmen bietet.

Governance

Eine Dimension im DMC. Als Unternehmenssteuerung ist dies ein zentraler Erfolgsfaktor für die Umsetzung der Digital-Strate- gie. Dabei wird überprüft, wie verbindlich und ganzheitlich die Digital-Strategie umgesetzt wird, und welche Steuerungsinstru- mente dafür zum Einsatz kommen.

GPS

 Global Positioning System: Technology that pinpoints your location and maps how to most efficiently get to your destination. 

GSM

GSM steht für „Global System for Mobile Communications“. Dabei handelt es sich um einen Standard für Mobiltelefonie, vergleichbar mit ISDN für Kabeltelefonie.

Gebäudeautomation

Als Gebäudeautomation (GA) bezeichnet man die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des technischen Facilitymanagements. Ziel ist es, Funktionsabläufe gewerkeübergreifend selbstständig (automatisch), nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. Alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Einheiten im Gebäude werden miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Steuerungseinheiten (DDC-GA) sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Kommunikations-Netzwerks oder Bussystems.

Geschäftsprozess

Ein Geschäftsprozess (GP) ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten (Aufgaben, Aktivitäten), die ausgeführt werden, um ein bestimmtes geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert ‚Input‘ durch den Einsatz materieller und immaterieller Güter und unter Beachtung bestimmter Regeln und unternehmensinterner und -externer Faktoren zu einem ‚Output‘. Ein Geschäftsprozess kann gekapselt und Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein und/oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungs- und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs. Viele Definitionen von Geschäftsprozessen verlangen das Vorhandensein von genau einem Anfang und genau einem Ende, sowie genau definierte Inputs und Outputs des Prozesses und seiner Teilprozesse. Input und Output (Eingaben / Ergebnisse) können jeweils Informationen, Gegenstände, Ereignisse und/oder Zustände sein. Das Prozesssystem strebt einen Wertschöpfungsprozess an, der bezüglich Ressourcenverzehr, Durchlaufzeiten und Qualität permanent optimiert werden sollte. Idealerweise stellt demnach der erzielte Output für das jeweilige Unternehmen einen höheren Wert als der ursprünglich eingesetzte Input dar.

Geschäftsprozessmodellierung

Die Methoden zur Anwendung und zum Management von Geschäftsprozessen werden als Prozessmanagement bezeichnet. Durch die Geschäftsprozessmodellierung werden Informationen wie Auslöser, Ausführende, Input, Ergebnis(se) (‚Output‘) ermittelt und der Prozessfluss dokumentiert – besonders wenn das Ausführen der Geschäftsprozesse durch automatisiertes Workflow-Management. Daraus ergibt sich, ob sich ein Geschäftsprozess gut modellieren lässt oder nur unvollständig. Dies hängt u. a. vom „Vernetzungsgrad“ (Maß für die Anzahl vernetzter Aktivitäten bzw. Akteure) und „Veränderlichkeit der Vernetzung“ (zeitliche Stabilität der Prozessbeschreibung) ab. Geschäftsprozesse weisen dann einen hohen Vernetzungsgrad und eine hohe Veränderlichkeit der Vernetzung auf, wenn sie zyklisch, iterativ, hochdynamisch, selbstorganisierend, emergent und evolutionär sind (zum Beispiel die Fallbearbeitung durch einen Anwalt). Sie entziehen sich damit den Möglichkeiten der normalen Geschäftsprozessmodellierung und einer Umsetzung mittels Workflow-Management.“ unterstützt werden soll. Geschäftsergebnisse oder betriebswirtschaftliche Ergebnisse gibt es in allen Unternehmensteilen, sei es im Verkauf, bei der Produktion oder im Controlling. Beispiele sind die Auftragsabwicklung, der Kreditvergabeprozess einer Bank oder die Ausbildung von Studenten in einer Universität.

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