REload, Standort- und Zukunftsstudien
Begriffe und Erklärungen zu

Dieses Glossar versammelt und erklärt Begriffe zum Thema REload und Zukunftsstudie

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Business-Plan

Auch Geschäftsplan oder Geschäftskonzept genannt. Ein Dokument, das auf 10 bis 15 Seiten beschreibt, wie ein Unternehmen starten will. Inhalt: Team, Idee, Produkt, Marketing, Vertrieb und eine Finanzplanung. Kein Business­Plan der Welt wird eingehalten, aber es ist ein guter Startpunkt, seine Vision zu Papier zu bringen und gegebenenfalls Geldgeber von seiner Idee zu überzeugen.

BYOA 

Bring Your Own Application, where employees use their personal versions of third-party applications and cloud services in the workplace.

BYOD 

Bring Your Own Device, employees using their personal devices for work.

B2B

Abkürzung für „Business-to-Business“. Der Begriff beschreibt, dass ein Unternehmen mit einem anderen Unternehmen zusammenarbeitet. Ein großes Unternehmen verkauft z.B. Software an ein anderes Unternehmen, zum Beispiel an eine Lebensmittelkette. Dies erlaubt dem Softwarehersteller schneller zu wachsen, da nur ein Kunde „viel“ abnimmt.

B2C

Kurz für „Business-to-Consumer“. B2C beschreibt, dass ein Unternehmen direkt an eine Privatperson verkauft. Für Startups ist dies ein gutes Geschäftsmodell, da sie jeden Kunden kennen und keinen Anteil des Gewinns an einen Partner geben müssen.

Besondere Arten personenbezogener Daten

Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben.

BITKOM

Abkürzung für Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Break-­Even

Der Break-Even bezeichnet den Punkt, der die Gewinnschwelle eines Unternehmens oder Produkts darstellt. Die Einnahmen sind dann genau so groß wie die Kosten. Ab diesem Zeitpunkt ist das Unternehmen nicht mehr auf externes Kapital angewiesen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Siehe ? www.bmwi.de/DE/Ministerium/aufgaben-und-struktur.html

Bundesverband Wissensbilanzierung (BVWB)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Der Bundesverband Wissensbilanzierung fördert die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Wissensbilanz-Community. Siehe www.bvwb.de

Business Case

Ein Business Case untersucht ein bestimmtes Geschäftsszenario hinsichtlich dessen Rentabilität einer Investitionsmöglichkeit[1]. Er dient zur Darstellung und Abwägung der prognostizierten finanziellen und strategischen Auswirkungen der Investition. Dabei findet ein Vergleich verschiedener Handlungsoptionen statt. Eine immer gegebene Handlungsoption ist die Beibehaltung des Status-quo.

Business Case Analyse

Ein Business Case dokumentiert alle entscheidungsrelevanten Aspekte Ihrer Investition und deren Konsequenzen in einer standardisierten Struktur. Dazu zählen Kosten, quantitative und qualitative Nutzenaspekte sowie Risiken.
Vorgehensweise

Tag 1-2: Ist-Analyse: Investitionsentscheidungsprozess, bestehendes Cases, Beziehungen zu Unternehmensstrategie und Reporting
Tag 3-4: Erarbeitung unternehmensspezifischer Investment-Cluster und zugehöriger Kriterien zur Bewertung von IT Investitionen, Überführung in Business Case Template
Tag 5: Reconciliation: Konsens der Beteiligten
Tag 6: Planung und Dokumentation des Entscheidungsprozesses und des Monitorings im Life-cycle
Tag 7: Präsentation der Ergebnisse

Angestrebte Ergebnisse:
Verstandene und reflektierte Businesstreiber
Vereinbartes IT Business Case Template
Einheitliche Dokumentation
Einheitliche Cluster
Einheitliche Bewertungsansätze
Vereinbarter Entscheidungsprozess bei Investitionen
Prozessaktivitäten und –schnittstellen
Prozessrollen und RACI bei Investitionsentscheidungen
Dokumentation und Guideline

Business-­Angel

Eine Privatperson, die einem Startup Kapital und Erfahrung gegen Anteile am Unternehmen gibt. Der Begriff „Angel“ wurde aus Hollywood übernommen und passt nicht. Auch eine Privatperson will Gewinn erwirtschaften und ist kein Engel.

Big Data

Der englischsprachige Begriff Big Data bezeichnet Datenmengen, welche – zu groß oder – zu komplex sind oder – sich zu schnell ändern oder – zu schwach strukturiert sind, um sie mit manuellen und klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Der traditionellere Begriff im Deutschen ist Massendaten. Big Data ist häufig der Sammelbegriff für digitale Technologien, die in technischer Hinsicht für die neue Ära digitaler Kommunikation und Verarbeitung und in sozialer Hinsicht für den gesellschaftlichen Umbruch verantwortlich gemacht werden. Big Data steht grundsätzlich für große digitale Datenmengen, aber auch für die Analyse und Auswertung. In der Definition von Big Data bezieht sich das „Big“ auf die drei Dimensionen „volume“ (Umfang, Datenvolumen), „velocity“ (Geschwindigkeit, mit der die Datenmengen generiert und transferiert werden) und „variety“ (Bandbreite der Datentypen und -quellen). Erweitert wird diese Definition um die zwei V’s „value“ und „validity“, welche für den unternehmerischen Mehrwert und die Sicherstellung der Datenqualität stehen.

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