REload, Standort- und Zukunftsstudien
Begriffe und Erklärungen zu

Dieses Glossar versammelt und erklärt Begriffe zum Thema REload und Zukunftsstudie

#
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Innovationsnetzwerke
Cross-Industry-Innovation
Open Innovation
Innovation
Zweckbindung
Zutrittskontrolle
Zugriffskontrolle
Zugangskontrolle
www.weltweitwachsen.de
WLAN
Wissensstrategie
Weitergabekontrolle
Wartung
Wandeldarlehen
Vision
Virtuelle Maschine (Virtual Machine)
Vesting
Vertrieb
Verfügbarkeitskontrolle
Verarbeiten
Verantwortliche Stelle
Venture Capital (VC)
USP
Unternehmer
Unternehmensbewertung
Umsatz
UG
Uebermitteln
Trennungskontrolle
Transparenz
Tracking
Term Sheet
Targeting
Tag­along
System
Supportprozesse
Support
Subunternehmer
Studie
Strategie
Storytelling-Analyse
Storytelling
Storage-Virtualisierung
Stille Beteiligung
Steuerbarkeit
Startup
Sperrung
Sperrminorität
SLA
Skalierbarkeit
Servicelevel
Service
Server-Virtualisierung
Server Konsolidierung (Server Consolidation)
SEO Top 10 Rankings
SEO Static OVI
SEO Seiten
SEO Rankings
SEO Keywords
SEO durchschn. Position
SEO Backlinks
SEO
Sensitivitätsdiagramm
SEM
Selbstständigkeit
Selbstständig
Seed­-Phase
SEA
ROPO – Effekt
Revolution
Retargeting
Reputationsmanagement
Recycling
Pseudonyme
Prozesslandschaft
Profit
Problem
Pre­-Money-Bewertung
Potenzial-Portfolio
Post-­Money-Bewertung
Phishing
Personentage (PT)
Personenbezogene Daten
Personalisierte Online-Werbung
Patent
Passivsumme
Open Leadership-Prinzipien
Open Innovation
Offline
Nutzen
Netto
Native Apps
Mobilität (virtuelle)
Mobilität (sozial)
Mobilität (räumlich)
Mobilität (Elektromobilität)
Mobilität (Virtualisierung)
Mobilität
Mobile Business Intelligence
Mittelstand
Mitarbeiter (MA)
MIM
MEAP
MDM
Marktlücke
Marktanteil
Marketing
Manifest
Mangel
Manager
MAM
M2M
Lösung (Software)
Lösung (Betriebswirtschaft)
Lösung
Löschung
Liquidität
Limited Company
Legacy
LBS
Kybernetik
Kunden
Kopplungsverbot
Konzern
kompliziert
komplex
KMU
Kleingewerbe
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
KfW
Kernprozesse
Ist-Wert
IP Adresse
Investition
Internet der Dinge
Intellektuelles Kapital (IK)
Integration 
Insolvenz
Industrielle Revolutionen
Identitätsdiebstahl
HTML5
Hosted Environment
Hauptunternehmer
GSM
GPS
Governance
google trends
GmbH
Glossar
Gewerbe
Gewährleistung
Gesellschafter
Geschäftsumfeld
Geschäftsstrategie
Geschäftsprozessmodelierung
Geschäftsprozesse
Geschäftsprozess (GP)
Geschäftsmodell (laut Frauenhofer)
Geschäftsmodell
Geschäftsführer
Geschäftserfolg (GE)
Generator
Gebrauchsmuster
GbR
Garantie
Freier Mitarbeiter
Freelancer
Franchising
Flash Cookie
Fixkosten
Finanzierungsrunde
Fehlerbehebung
Fehler
Fallstudie
Exit­-Strategie
Erheben
Entrepreneur
Enterprise Mobility 
EMM 
Einzelunternehmung
Eingabekontrolle
Due Diligence
DTA
DRI
Drag­along
DMC
Direktvertrieb
Digitale Strategie
Digitale Medien
Digitale Kanäle
Digitale Experten
Digital-Aktivitäten
Digital Workplace
Dienstleistung
Datensparsamkeit / Datenvermeidung
Cyber Mobbing
CTO
Crowdfunding
Cookie
Consumerization of IT 
CMS
Cloud Computing
Cloud 
CDO
Cash-­Flow
BYOD 
BYOA 
Business-Plan
Business-­Angel
Business Case Analyse
Business Case
Bundesverband Wissensbilanzierung (BVWB)
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Break-­Even
BITKOM
Besondere Arten personenbezogener Daten
B2C
B2B
Automatisierte Verarbeitung
Auftragskontrolle
App
Anonymisierung
Android 
Agentur
Zapping
Yahoo Search Marketing (YSM)
Wearable Computing
Virtuelle Währung
User Experience (UX)
Tracking-Pixel
Smart Factory
Sharing Economy (Shareconomy)
Roadmap
Qualitätsmanagement
Prozessoptimierung
Online-Marketing
Netiquette
Mobiles Arbeiten
Key Performance Indicator (KPI)
Joint-Venture
Internet of Things (IoT)
Intelligente Fabrik
Industrie 4.0
Hashtag #
Geschäftsprozessmodellierung
Geschäftsprozess
Gebäudeautomation
File-Transfer-Protocol (FTP)
Enterprise Mobility (Management)
Disruptive Technologie
Disruptives Geschäftsmodell
Digital Literacy
Digitalisierung
Digitaler Wandel
Digitale Revolution
Digitaler Darwinismus
Digitale Agenda
Churn-Rate
Big Data
Automatisierung
Arbeiten 4.0
App-Kennzahlen

Innovationsnetzwerke

Innovationsnetzwerke sind verschiedene Organisationsformen von mindestens drei Partnern (beispielsweise Unternehmen, Hochschulen, Kammern, Verbänden, weiteren Netzwerken etc.), welche im Zusammenspiel Innovationen hervorbringen möchten. Zentrale Verbindungen / Elemente bilden dabei der Austausch von (personellen) Ressourcen sowie von Informationen und auch von Wissen.

Cross-Industry-Innovation

Mit Cross-Industry-Innovation ist eine Quelle für Innovationen gemeint, die aus anderen Branchen oder Wirtschaftszweigen als den eigenen entstammen. Problemstellungen und Lösungsansätze werden dabei für eigene Geschäftsfelder übernommen und anschließend wirtschaftlich verwertet.

Open Innovation

Open Innovation ist eine strategische Herangehensweise innerhalb des Innovationsmanagement, welche auf die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg entlang der Wertschöpfungskette abzielt. Die Zusammenarbeit erfolgt zwischen Unternehmen und/oder externen Experten oder auch Forschungseinrichtungen auf der einen Seite wie auch der (End-) Kunden auf der anderen Seite. In der Folge werden die Kunden stärker in den Innovationsprozess eingebunden bzw. in diesen integriert.

Innovation

Innovation ist die erstmalige Einführung einer Idee (d.h. eines Produktes, eines Verfahrens oder auch eines Geschäftsmodells) im Marktumfeld, mit dem Ziel einen dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Damit unterscheidet sich die Innovation deutlich von der Invention, die eher einer Erfindung gleichzusetzen ist.

Zweckbindung

Die Daten dürfen nur für den angegebenen Zweck verwendet werden. Diese sind nach Zweckerfüllung grundsätzlich zu löschen. Ausnahmsweise müssen Daten länger gespeichert werden, wenn eine gesetzliche Aufbewahrungsvorschrift greift oder sich eine Aufbewahrungspflicht aus einer gesetzlichen Vorschrift ergibt.

Zutrittskontrolle

Unbefugten ist der Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen, mit denen personenbezogene Daten ver-arbeitet oder genutzt werden, zu verwehren.

Zugriffskontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems Berechtigten ausschließlich auf die ihrer Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können, und dass personenbezogene Daten bei der Verarbeitung, Nutzung und nach der Speicherung nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können.

Zugangskontrolle

Es ist zu verhindern, dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten genutzt werden können.

www.weltweitwachsen.de

Um den deutschen Internet-Export zu unterstützen, hat Google gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Politik die Initiative WELTWEIT WACHSEN gestartet. Hier finden Sie vertiefende Informationen zur Initiative als Downloads, Antworten auf häufig gestellte Fragen und eine Übersicht aller offiziellen Partner.

WLAN

Wireless Local Area Network bezeichnet ein lokales kabelloses Netzwerk.

Wissensstrategie

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Beschreibung der Strategie zur Erreichung der definierten Wissensziele. Die Wissensstrategie wird aus der Geschäftsstrategie und dem dafür notwendigen Intellektuellen Kapital abgeleitet.

Weitergabekontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass personenbezogene Daten bei der elektronischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer Speicherung auf Datenträger nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können, und dass überprüft und festgestellt werden kann, an welche Stellen eine Übermittlung personenbezogener Daten durch Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen ist.

Wartung

Als Wartung werden gemäß DIN 31051 (Stand 2003) Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrates der Betrachtungseinheit verstanden. Sie wird während der Nutzung eines Objekts angewandt. Die Wartung wird im Allgemeinen in regelmäßigen Abständen und häufig von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt. So kann eine möglichst lange Lebensdauer und ein geringer Verschleiß der gewarteten Objekte gewährleistet werden. Fachgerechte Wartung ist oft auch Voraussetzung zur Gewährung der Gewährleistung.

Wandeldarlehen

Ist eine besondere Form der Finanzierung. Hierbei erhält ein Gründer vom Investor ein Darlehen, das in eine Beteiligung gewandelt werden kann. Tritt dieser Fall nicht ein, muss das Darlehen mit entsprechender Laufzeit und Verzinsung zurückbezahlt werden.

Vision

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Oberbegriff für die zukünftige Ausrichtung und Positionierung der Organisation. Die Vision beschreibt die langfristigen Ziele und bildet die Grundlage der Entwicklung aller Kenngrößen einer Strategie.

Virtuelle Maschine (Virtual Machine)

Eine leere, isolierte virtuelle Umgebung, die auf einer physischen Plattform aufsetzt und virtuelle Hardware (Prozessor, Memory, Platten, Netzwerk und Schnittstellen etc.) zur Verfügung stellt. Sie wird von einem Virtualisierungs-Produkt verwaltet und ist der Ort, an dem das Gast-Betriebssystem installiert wird.

Vesting

Dient meist dazu, einen Gründer an ein Unternehmen zu binden, sodass dieser kurz nach einer Finanzierungsrunde nicht direkt wieder abspringt. Oft muss der Gründer im Unternehmen eine bestimmte Laufzeit (z.B. drei Jahre) verbleiben, bevor ihm die zur Finanzierungsrunde bestimmte Anteilshöhe auch vollständig zusteht. Solche Anreize sind wichtig, um bei einer Finanzierungsrunde für Gründer und Investoren den richtigen Rahmen zu schaffen.

Vertrieb

Im Vertrieb geht es darum, alle Aktionen darauf auszurichten, einer bestimmten Zielgruppe ein Produkt oder eine Dienstleistung möglichst leicht verfügbar zu machen. Das Vertriebsteam ist verantwortlich für alle Maßnahmen und Entscheidungen, die den Vertriebsprozess beeinflussen, bei dem das Produkt oder die Dienstleistung dem Kunden und Endverbraucher zur Verfügung gestellt wird. Zum Beispiel ist das Vertriebsteam eines Online-Händlers für den gesamten Versandprozess zuständig und sorgt dafür, dass dieser reibungslos funktioniert.

Verfügbarkeitskontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass personenbezogene Daten gegen zufällige Zerstörung oder Verlust ge-schützt sind.

Verarbeiten

Ist das Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen personenbezogener Daten. Der Begriff der Datenverarbeitung ist umfassend zu verstehen. So ist nicht nur die maschinelle, sondern auch die manuelle Bearbeitung, z. B. einer Kartei, als Datenverarbeitung anzusehen. Datenverarbeitung i. S. des BDSG ist insbesondere an der Systematik gespeicherter Daten zu erkennen.

Verantwortliche Stelle

Jede Person oder Stelle, die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt oder diese durch andere im Auftrag vornehmen lässt.

Venture Capital (VC)

Im Deutschen „Wagniskapital“ oder „Risikokapital“. Venture Capital bezeichnet Geld, das für die Beteiligung an Unternehmen bereitgestellt wird, um ein Unternehmen aufzubauen bzw. eine Idee umzusetzen.

USP

Steht für „Unique Selling Proposition“, was im Deutschen so viel wie „Alleinstellungsmerkmal“ bedeutet. Es geht darum, dass ein Unternehmen für sein Produkt oder seine Dienstleistung ein einzigartiges Kaufversprechen formuliert, um sich idealerweise von Anbietern im selben Markt positiv zu unterscheiden. Es ist sehr wichtig, sich hier Gedanken zu machen.

Unternehmer

Unternehmer ist, wer als natürliche oder juristische Person allein oder gemeinsam mit anderen Mitunternehmern ein Unternehmen betreibt. Im Unterschied zum Manager ist er auch Eigenkapitalgeber.

Unternehmensbewertung

Bei der Unternehmensbewertung geht es um die Wertermittlung eines gesamten Unternehmens oder eines Teilbereichs. Ein Unternehmen wird in der Regel im Auftrag von potenziellen Investoren bewertet, die beabsichtigen, in das Unternehmen zu investieren, um den tatsächlichen Wert des Unternehmens als Verhandlungsgrundlage zu nutzen. Zur Unternehmensbewertung gibt es zahlreiche Verfahren.

Umsatz

Bezeichnet den Erlös, den ein Unternehmen aus dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung erwirtschaftet. Betriebswirtschaftlich errechnet sich der Umsatz aus der verkauften Menge multipliziert mit dem Verkaufspreis.

UG

Steht für Unternehmergesellschaft. Auch bekannt als Mini­GmbH, ist die UG gerade unter Gründern eine beliebte Unternehmensform, da sie mit relativ wenig Aufwand gegründet werden kann und nur eine Mindesteinlage von 1,- EUR benötigt wird. Wichtig ist, dass Sie überall in jeglicher Kommunikation ein „haftungsbeschränkt“ hinter die Rechtsform „UG“ setzen.

Uebermitteln

Das Weitergeben gespeicherter Informationen an Dritte. Dieses Weitergeben kann durch Datenträger (CD, Listen, Datenübertragung) oder auch durch Bildschirmabruf erfolgen. Auch mündliche Weitergabe von Daten und Einsichtnahme in Dateien sind Übermittlung.

Trennungskontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten getrennt verarbeitet werden können.

Transparenz

Jeder Betroffene muss umfassend vor der Speicherung von personenbezogenen Daten über Art und Umfang der Datenerhebung und Verarbeitung informiert werden.

Tracking

Aufzeichnung und Auswertung des Nutzerverhaltens auf einer oder mehreren Internetseiten.

Term Sheet

Das sogenannte Term Sheet (auf Deutsch: „Konditionenvereinbarung“) beschreibt eine schriftlich verfasste Absichtserklärung zwischen einem Gründer und Investoren, worin die Eckpunkte einer beabsichtigten Finanzierung festgehalten sind.

Targeting

Zielgruppenorientiertes Einblenden von Werbung auf Internetseiten.

Tag­along

Aus dem Englischen „to tag along“ (auf Deutsch: „mitkommen“). Bei diesem Rechtsbegriff geht es darum, kleine und große Investoren eines Unternehmens gleichzustellen. Sobald ein Investor entscheidet, seine Anteile zu verkaufen, können die verbleibenden Investoren Gebrauch von ihrem Recht machen und ebenso ihre Anteile veräußern.

System

Als System (altgr. sýstema, aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes Ganzes) wird allgemein eine Gesamtheit von Elementen bezeichnet, die so aufeinander bezogen oder miteinander verbunden sind und in einer Weise interagieren, dass sie als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können, als strukturierte systematische Ganzheit. In unterschiedlichen Fachgebieten werden darüber hinaus spezifischere Begriffsverwendungen vorgeschlagen, diskutiert und angewendet.

Supportprozesse

Wikipedia definiert: “ Der Begriff Unterstützungsprozess oder Supportprozess bezeichnet betriebliche Prozesse, die den Kernprozess unterstützen, aber selbst keinen direkten Kundennutzen erzeugen. Typische unterstützende Prozesse sind beispielsweise Personalwesen (Personalprozess), Buchhaltung, Datenverarbeitung, Instandhaltung, Kantine.“
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Supportprozess

Support

Dienstleistung zur lösungsorientierten Unterstützung des Kunden. Oft über Ticketsysteme, Rufbereitschaft, Live-Support, Kundendienst, technische Unterstützung, Softwareaktualisierungen, Schulungen, etc.

Subunternehmer

Ein Nachunternehmen oder Subunternehmen erbringt aufgrund eines Werkvertrages oder Dienstvertrages im Auftrag eines anderen Unternehmens (Hauptunternehmen) die gesamte oder einen Teil der vom Hauptunternehmen gegenüber dessen Auftraggeber geschuldeten Leistung. Das Subunternehmen ist rechtlich selbständig und in der Art und Weise, wie es seinen Vertrag erfüllt, frei. Nicht als Nachunternehmen bezeichnet werden Lieferanten oder Unterlieferanten, die also aufgrund eines Kaufvertrages tätig werden.

Studie

Wissenschaftlich gesehen ist eine Studie eine Untersuchung einer Einzelfrage.

Strategie

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Orientierung künftigen Handelns. Die Strategie beinhaltet die für die Leitung und Mitarbeiter konkreten Orientierungen (z.B. zu Unternehmenszielen, Prioritäten, Investitionen und Maßnahmenpakete). Sie soll sichern, dass das angestrebte Image, das Leistungsangebot, die Prozesse und die Mitarbeiter im Einklang stehen. Die Strategie leitet sich aus der Vision ab und kann im Rahmen der Wissensbilanz in Geschäftsstrategie und Wissensstrategie unterteilt werden.

Storytelling-Analyse

Mitarbeiter-Erzählungen werden auch genutzt, um Auskunft über die Unternehmenskultur, -kommunikation und -werthaltungen zu erhalten. Hierzu werden arbeitsbiografische Erzählungen in Unternehmen durch nicht-direktive, narrative Interviews erhoben und ausgewertet. Zentrale Bedeutung hat hier ähnlich der qualitativen Heuristik die Entdeckung bisher unbekannter Probleme, Fragestellungen und Lösungsoptionen. Erfahrungsgeschichten der relevanten Prozessbeteiligten (z.B. Mitarbeiter, Zulieferer) und Beobachter (z.B. Kunden, Shareholder) ergeben ein mehrdimensionales Bild der tatsächlich gelebten Unternehmensrealität. Im Abgleich mit Zielsetzungen des Managements zeigen sich Kommunikations- und Entwicklungsbedarfe.

Dieser Ansatz setzt voraus, die Erzählungen mit entsprechenden Methoden auszuwerten. Neben den Informationen auf der Textoberfläche sind hierdurch auch die impliziten Bedeutungen, die in Narrationen immer vorhanden sind, der Auswertung zugänglich. Hierbei kommen Methoden aus der strukturalen Textwissenschaft und der Semiotik zum Einsatz. Entwickelt wurde dieser Ansatz in Deutschland Ende der 1990er Jahre von den Literaturwissenschaftlern Karolina Frenzel, Michael Müller und Hermann Sottong. Einsatzfelder der Storytelling-Analyse sind Stärken-Schwächen-Analyse von Unternehmen, Entwicklung von Leitbildern und Markenwerten, Vor- und Nachbereitung quantitativer Mitarbeiterbefragungen und die Aufdeckung von kostspieligen Prozessschwächen.

Storytelling

Storytelling (deutsch: Geschichten erzählen) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird. Heute wird Storytelling neben der Unterhaltung durch Erzähler unter anderem auch in der Bildung, im Wissensmanagement und als Methode zur Problemlösung eingesetzt. Hier ist vor allem das Storydiving (Verlieren in Storytelling) sehr interessant um implizites Wissen hervorzulocken oder um die Dramaturgie und damit die Performance einer Maßnahme zu erhöhen.

Storage-Virtualisierung

Bei der Storage-Virtualisierung wird zwischen der Virtualisierung auf Basis von Speicherblöcken (LUN-Virtualisierung, LUN = Logical Unit) und der Virtualisierung auf Dateiebene (File-Virtualisierung) unterschieden:
Die LUN-Virtualisierung bietet eine Abstraktionsschicht zwischen den Servern und den Speichersystemen. Ähnlich wie mehrere Magnetplatten in einem RAID-Verbund zusammengefasst werden und sich Teile dieses Verbunds als LUNs präsentieren, werden bei der LUN-Virtualisierung flexibel LUNs oder Teile von LUNs, die auf unterschiedlichen Speichersystemen abgelegt sein können, neu kombiniert und so den Servern zur Verfügung gestellt. Dadurch können im laufenden Betrieb LUNs verkleinert bzw. vergrößert werden, LUNs können ohne Unterbrechung auf andere Speichereinheiten (mit evtl. anderen Service- Levels) migriert werden. Damit ist es möglich, unterbrechungsfrei ganze Speichersysteme auszutauschen und eine dynamische Infrastruktur zu realisieren.
Bei der Dateivirtualisierung werden die Dateien entsprechend der ihnen zugewiesenen Attribute in Speicherpools abgelegt. Entsprechend ihrer Nutzung und durch die Attribute beschriebenen Anforderungen (z.B. bzgl. Verfügbarkeit und Performance) werden sie während ihres Lebenszyklus automatisch und vollkommen transparent für die Anwender in die Pools verschoben (migriert), die zu besten Preisen die definierten Anforderungen erfüllen.

Stille Beteiligung

Eine stille Beteiligung bezeichnet die stille Gesellschaft einer Person oder eines Unternehmens an einem Unternehmen durch eine Kapitaleinlage. Der stille Gesellschafter tritt dabei nach außen hin nicht in Erscheinung und erwirbt auch kein Mitspracherecht, sondern stellt dem Unternehmen lediglich sein Kapital zur Verfügung. In der Regel stellt die stille Beteiligung eine Form der Investition dar. Als Gegenleistung für diese Investition wird der stille Gesellschafter in der Regel am Gewinn oder am Umsatzerlös beteiligt.

Steuerbarkeit

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Die Steuerbarkeit gibt an wie gut ein Einflussfaktor als Steuerungsgröße geeignet ist. Die Steuerbarkeit berechnet sich aus dem Quotienten der Aktivsumme und der Passivsumme des jeweiligen Einflussfaktors.

Startup

Es gibt unzählige Definitionen und Beschreibungen für ein Startup. Es geht dabei um ein Unternehmen, das sich in einer sehr frühen Lebensphase befindet und auf der Suche nach einem funktionieren Geschäftsmodell ist. Die Definition ist letztlich auch nicht wichtig – entscheidend ist, dass Sie loslegen!

Sperrung

Kennzeichnung personenbezogener Daten, um die weitere Verarbeitung oder Nutzung der personenbezogenen Daten einzuschränken.

Sperrminorität

Als Sperrminorität wird in einem Unternehmen das Recht einer Minderheit bezeichnet, die Entscheidung über eine Abstimmung zu „sperren“. Verfügt ein Gesellschafter, der nicht die Mehrheit eines Unternehmens besitzt, über eine Sperrminorität, ist es ihm möglich, eine Abstimmung für nichtig zu erklären, obwohl die Mehrheit dafür gestimmt hat. Hält er beispielsweise 25 Prozent der Anteile, kann er Beschlüsse verhindern, für die eine 75-Prozent-Mehrheit nötig ist.

SLA

Der Auftraggeber erhält eine in den SLAs fixierte Leistung (z. B. Reaktionszeiten des Supports, Wiederherstellung von Daten etc.) zu einem vereinbarten Preis. Charakteristisch für ein SLA ist, dass der Dienstleister jeden relevanten Dienstleistungsparameter unaufgefordert in verschiedenen Gütestufen (Levels) anbietet, aus welchen der Auftraggeber auswählen kann.

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist für Investoren ein wichtiges Indiz, ob sie in ein Unternehmen investieren. Der Begriff beschreibt, ob ein Unternehmen das Potential besitzt, schnell zu expandieren, um einen größeren Markt zu erschließen. Ein skalierendes Geschäftsmodell kann extrem schnell und international wachsen. Im Digitalbereich können Unternehmen schnell wachsen, das Unternehmen ist so gut skalierbar. Eine Restaurantkette oder eine Gärtnerei kann nur langsam und lokal wachsen.

Servicelevel

Typische Unterscheidung der Serviceansprüche in IT-Verträgen. Je nach Situation wird eine ensprechende Handlung ausgelöst um die Störung zu beheben: Ein Beispiel:

S4
Teilbereiche der Dienstleistung stehen nicht zur Verfügung, und die Arbeitsfähigkeit einer einzelnen Person ist teilweise eingeschränkt. Die Person kann weiterarbeiten. Schaden für das Geschäft gering. Priorität niedrig. Lösungszeit-Vorgabe: definiert.

S3
Eine Dienstleistung steht für eine einzelne Person nicht zur Verfügung, was den Hilfesuchenden vollständig an seiner Arbeit hindert. Schaden für das Geschäft mittel. Priorität mittel. Lösungszeit-Vorgabe: drei Stunden.

S2
Teilbereiche der Dienstleistung stehen nicht zur Verfügung, und die Arbeitsfähigkeit mehrerer Personen ist teilweise eingeschränkt. Die Personen können aber beschränkt weiterarbeiten. Schaden für das Geschäft hoch. Priorität hoch. Lösungszeit-Vorgabe: zwei Stunden.

S1
Eine Dienstleistung steht für eine Gruppe von Personen nicht zur Verfügung, was diese Gruppe nachhaltig an der Ausübung ihrer Arbeit hindert. Schaden für das Geschäft kritisch. Priorität sehr hoch. Lösungszeit-Vorgabe: eine Stunde.

Service

Eine Dienstleistung (Synonym: Service) im Sinne der Volkswirtschaftslehre ist ein ökonomisches Gut, bei dem im Unterschied zur Ware nicht die materielle Produktion oder der materielle Wert eines Endproduktes im Vordergrund steht, sondern eine von einer natürlichen Person oder einer juristischen Person zu einem Zeitpunkt oder in einem Zeitrahmen erbrachte Leistung zur Deckung eines Bedarfs. Der Erbringer einer solchen Leistung wird als Dienstleister bezeichnet.

Server-Virtualisierung

Unter Server-Virtualisierung wird die Maskierung von Server-Ressourcen einschließlich der Anzahl und Identitäten einzelner physischer Server, Prozessoren, Betriebssystemen, Applikationsservern oder Datenbank-Servern vor den Benutzern verstanden. Dadurch werden insbesondere die Applikationen bzw. Services von den dedizierten Ressourcen getrennt. Infolgedessen können die Hardwarer-Ressourcen der Server-Systeme wie Prozessoren, Arbeitsspeicher, Festplatten und I/O-Komponenten dynamisch und flexibel auf der logischen Ebene zugeordnet werden. Die Server-Virtualisierung umfasst als Oberbegriff die hypervisorbasierte Virtualisierung, die Virtualisierung mittels Virtual Machine Monitor, die Server-I/O-Virtuaisierung und die Betriebssystemvirtualisierung mittels OS-Containern.

Server Konsolidierung (Server Consolidation)

Ein Vorgang zum Entschärfen der so genannten Server-Ausuferung durch Optimierung der Ressourcen-Nutzung und Vereinfachung des Managements der verfügbaren Computer. Es wird unterschieden zwischen logischer Konsolidierung (Management der verteilten Computer über ein zentrales Management), räumliche Konsolidierung (Zusammenfassung mehrerer Computer an einem zentralen Standort) oder rationalisierter Konsolidierung (Migration der Aufgaben verschiedener Computer in virtuelle Maschinen oder Partitionen, die auf einem einzelnen physischen Computer gehostet werden).

SEO Top 10 Rankings

Top-10-Rankings: Anzahl der Rankings innerhalb der ersten zehn Suchtreffer (Position 1-10).

SEO Static OVI

Der Static OVI wird bei XOVI aus 500.000 Keywords gebildet und enthält Keywords mit einem Querschnitt aus den verschiedensten Bereichen wie Shopping, Reisen, Finanzen, Versicherung, Bildung, Gesundheit usw. Um den zeitlichen Verlauf nicht zu verfälschen, wurden für die statische Sichtbarkeit nur Keywords berücksichtigt, die seit Beginn der Datenerhebung der jeweiligen Google-Länder durch unsere Crawler abgerufen wurden und werden.

SEO Seiten

Zeigt die Anzahl verschiedener Webpages an, auf denen sich Links zur analysierten Domain befinden.

SEO Rankings

Rankings: Alle auffindbaren gelisteten URLs der analysierten Domain innerhalb der ersten 100 Suchergebnistreffer der Suchmaschine. Wichtig: Dieselbe URL kann auch mehrfach gelistet sein, sodass eine Seite der Domain z. B. über mehrere Keywords erreichbar ist und deswegen unter verschiedenen Suchanfragen als Ergebnis gelistet ist.

SEO Keywords

Keywords: Anzahl individueller Keywords, mit denen die analysierte Domain innerhalb der Top-100 Ergebnisse gelistet ist. Keyword wird dabei verstanden als Wort oder Wortgruppe zur Erschließung der im Index einer Suchmaschine aufgeführten URLs.

SEO durchschn. Position

Durchschnittliche Position – die durchschnittliche Position bezogen auf alle rankenden Keywords.

SEO

Steht für „Search Engine Optimization“ (auf Deutsch: „Suchmaschinenoptimierung“) und ist ein Teilbereich von SEM (Search Engine Marketing). Hierbei geht es darum, eine Webseite oder ein Produkt geschickt zu positionieren, sodass möglichst viele Menschen über die Nutzung von Internetsuchmaschinen darauf aufmerksam werden.

Sensitivitätsdiagramm

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Auf den Achsen des Sensitivitätsdiagramms werden die Aktivsumme und die Passivsumme aus der Wirkungsanalyse abgebildet. Die Verteilung der Punkte macht eine Aussage über die Möglichkeiten einen Faktor als Steuerungsgröße zu nutzen.

SEM

Steht für „Search Engine Marketing“ (auf Deutsch: „Suchmaschinenmarketing“) und ist ein Teilbereich des Online-Marketings. Mit SEM gewinnt man Besucher und hoffentlich auch Kunden für eine Webseite bzw. Produkt. Dies kann über Werbung auf anderen Webseiten (Advertising) oder Suchmaschinenoptimierung (SEO) geschehen.

Selbstständigkeit

Unter Selbständigkeit versteht man eine wirtschaftliche Tätigkeit, die allein auf die Rechnung des Erwerbstätigen, nicht auf die Rechnung eines Arbeitgebers erfolgt.

Selbstständig

Unabhängig von fremder Hilfe, eigenständig, nicht von außen gesteuert, in seinen Handlungen frei, nicht von anderen abhängig.

Seed­-Phase

Kann mit „Keim-Phase“ übersetzt werden. Die Seed-Phase ist die früheste Finanzierungsphase eines jungen Unternehmens. Das Unternehmen ist eventuell noch nicht einmal gegründet und hat noch die gesamten Entwicklungskosten vor sich. Investoren und Business-Angels, die in einer solchen „Early Stage“ (frühe Phase) investieren, sind meist sehr von der Geschäftsidee und dem Gründer-Team überzeugt. Das Risiko einer Finanzierung ist für einen Investor in dieser Phase am höchsten, würde sich aber auch am meisten auszahlen.

SEA

Hat als Ziel höhere Conversion.

ROPO – Effekt

Der ROPO-Effekt ist bereits seit einer 2008 von GfK/Google durchgeführten Studie als Schlagwort immer wieder in aller Munde. Hinterbei handelt es sich um die Wechselwirkung zwischen Online und Offline-Kanälen, genauer: „Research Online, Purchase Offline“ beziehungsweise „Research Offline, Purchase Online“. Dieser Effekt ist für Unternehmen besonders interessant, wenn der Vertrieb über stationäre Filialen und E-Commerce läuft – insbesondere für Multichannel-Händler im Retailbereich, Versicherungen oder auch Banken.

Revolution

Eine Revolution ist ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel eines oder mehrerer Systeme, der meist abrupt oder in relativ kurzer Zeit erfolgt. Er kann friedlich oder gewaltsam vor sich gehen. Es gibt Revolutionen in Herrschaftssystemen, der Wirtschaft, der Sozialordnung eines Staates, in der Technik und der Wissenschaft.

Retargeting

Als Retargeting wird die Einblendung von Werbebannern gezielt auf das Verhalten der Internetnutzer bezeichnet. Für die Praxis heißt dies, dass ein Nutzer, der sich auf bestimmten Shoppingseiten Produkte ansieht auf den folgenden Seiten, die er aufruft, die Einblendung der Werbung für das angeschaute Produkt oder die Plattform erhält.

Reputationsmanagement

Angebot von Dienstleistungsunternehmen Personen im Internet die eigene Reputation aufzubessern. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen, z. B. Entfernen lassen von negativen Einträgen oder Bildern im Internet oder auch durch positive Eintragungen eine positive Reputation zu schaffen.

Recycling

Recycling beschreibt allgemein den Vorgang, Abfall so aufzubereiten, dass er als Sekundär-Rohstoff wieder in den Produktionsprozess einfließen kann.

Pseudonyme

Ein definiertes Kennzeichen ersetzt den Namen (direkten Bezug) einer Information, z.B. 485278645 ist Datenschutzbeauftragter. Nur ausgewählte Personen können über das definierte Kennzeichen den Bezug zu einer natürlichen Person herstellen.

Prozesslandschaft

Das Ergebnis der Identifizierung und Klassifizierung der individuellen Geschäftsprozesse eines spezifischen Unternehmens wird in der Regel in Form einer Prozesslandkarte dargestellt.
Hier ein stark schematisches Beispiel für eine solche Struktur:
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozessmodellierung
https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessogramm
http://prozessmanagement.me/prozessmanagement/prozesslandkarte/

Profit

Als Profit (Gewinn) wird der Überschuss bezeichnet, der vom Umsatz nach Abzug der Kosten übrig bleibt.

Problem

Der Begriff „Problem“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet zunächst nichts anderes als „Aufgabe“. Probleme sind auf den ersten Blick etwas Unangenehmes, aber ein kluger Projektmanager heißt Probleme willkommen: Probleme helfen, Fehlerquellen zu identifizieren und zu beheben. Je eher ein Problem auftritt, desto besser für das Gesamtergebnis. Ein gutes Projektmanagement heißt Probleme willkommen, anstatt sie als etwas Lästiges zu empfinden und möglichst schnell zumindest oberflächlich verschwinden zu lassen.

Pre­-Money-Bewertung

Kann mit „Vor-Geld Bewertung“ übersetzt werden. Die Pre­Money-Bewertung definiert den Firmenwert, bevor der Investor den vereinbarten Betrag investiert.

Potenzial-Portfolio

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Darstellung des Entwicklungspotentials der einzelnen Einflussfaktoren als Portfolio mit vier Feldern. Die x-Achse bildet den Mittelwert der QQS-Bewertung ab und gibt das Verbesserungspotential eines Einflussfaktors wieder (je weiter links ein Einflussfaktor steht, desto schlechter ist seine Bewertung und desto größer ist sein Verbesserungspotential). Auf der y-Achse sind das Einflussgewicht des Einflussfaktors und die Wirkungsstärke des Einflussfaktors auf das Gesamtsystem darstellt (je weiter oben ein Einflussfaktor steht, desto größer ist seine Wirkung).

Post-­Money-Bewertung

Ist sozusagen das Gegenstück zur „Vor-Geld-Bewertung“. Die Post­Money-Bewertung bezeichnet den Firmenwert, nachdem der Investor sein Kapital eingebracht hat.

Phishing

Als Phishing wird der Versuch bezeichnet an die Daten, insbesondere Anmeldedaten, eines Internetnutzers zu gelangen und diese für illegale Zwecke zu missbrauchen.

Personentage (PT)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Größe zur Darstellung des Aufwandes.

Personenbezogene Daten

Einzelangaben oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person (Betroffener): Persönlich sind Informationen, die eine Person direkt beschreiben z. B. Augenfarbe, Geburtsdatum; Sachlich bzw. sachliche Verhältnisse einer Person werden beschrieben z. B. Ausbildung, Arbeitgeber; Bestimmt sind Informationen, die sich auf eine Person beziehen lassen, entweder direkt oder indirekt.

Personalisierte Online-Werbung

Die Werbung wird auf die besonderen Interessen des Webseitenbesuchers zugeschnitten. Die angenommenen Interessen ergeben sich aus der Analyse unterschiedlicher Informationen, bspw. dem bisherigen Surfverhalten.

Patent

Ein Patent ist auf eine Erfindung bezogenes, schriftlich festgehaltenes Schutzrecht, wobei der Eigentümer anderen die Nutzung oder den Verkauf einer Erfindung verbieten kann. Über eine Lizensierung kann der Inhaber des Patents Nutzungsrechte verkaufen. Die Anmeldung eines Patents erfolgt in Deutschland über das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA). Der Prozess, ein Patent zu bekommen, kann sehr langwierig und kostspielig sein.

Passivsumme

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Summe der Wirkung des Gesamtsystems auf einen Einflussfaktor (Spaltensumme in der Wirkungsmatrix).

Open Leadership-Prinzipien

Führung konzetriert sich auf das Coaching, Rückzug aus dem operativen Geschäft. Es herrschen dezentralisierte Entscheidungsstrukturen sowie flache Hierarchien.

Open Innovation

Öffnung von Innovationsprozessen für andere Stakeholder – im Normalfall den Kunden, um das Innovationspotenzial eines Unternehmens oder einer Organisation zu vergrößern. Sichtbar wird der Prozess der Open Innovation für die Allgemeinheit v.a., wenn das Unternehmen im Rahmen eines sog. Crowdsourcings i.d.R. über das Internet seine Kunden aufruft, Lösungsvorschläge für Problemstellungen oder Produktinnovationen zu generieren. In der Regel wird sie eingesetzt im Innovationsmanagement.

Offline

The ability for a mobile app to let users continue to work when not connected to the internet. Relies on complex caching and synchronization capabilities.

Nutzen

Ist jede Verwendung personenbezogener Daten, soweit es sich nicht um Verarbeitung handelt.

Netto

Bezeichnet einen Wert nach Abzug zu bereinigender Anteile wie Kosten, Abgaben oder Steuern, die wiederum als das Brutto bekannt sind. Dieser Unterschied gehört absolut zum kleinen Einmaleins.

Native Apps

Apps that have been developed for specific operating systems or devices. They leverage standard device navigation capabilities and the latest device features (like GPS or NFC) to enhance your application and provide a familiar and natural user experience.

Mobilität (virtuelle)

Bezeichnet die Abwicklung von Arbeitsvorgängen im Internet als virtuellem Raum. Oft ist dies losgelöst von physischen Personen und Handlungen. Hier wird oft Cloud als Schlagwort verwendet.

Mobilität (sozial)

Bezeichnet den Wechsel von Einzelpersonen und/oder Gruppen zwischen sozio-ökonomischen Positionen.

Mobilität (räumlich)

Bezeichnet die Ortsveränderung von Lebewesen oder Gegenständen im physischen, baulischen oder geografischen Raum.

Mobilität (Elektromobilität)

Bezeichnet die Nutzung von ganz oder teilweise elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.

Mobilität (Virtualisierung)

Überbegriff für Virtualisierungsfunktionen, die ermöglichen, virtuelle Systeme von einer physischen oder logischen Umgebung auf eine andere physische oder logische Umgebung zu migrieren. (siehe auch Live Migration, Virtual to Virtual).

Mobilität

Laut Wikipedia: Bezeichnet in jeweils speziellen Handlungs- oder Gegenstandszusammenhängen den Wechsel zwischen Orten oder Positionen in physischen, geografischen, virtuellen und sozialen Räumen.

Mobile Business Intelligence

Using mobile apps to drill down through amassed data to gain key insights.

Mittelstand

Der Mittlestand ist gekennzeichnet durch KMU und Familienunternehmen aller Branchen, die eine bestimmte Größe nicht überschreiten. Laut mehreren Quellen (u.a. Institut für Mittelstandsforschung) gibt es keine einheitliche Definition der Kategorie Mittelstand. Laut KfW Bankengruppe definiert den Mittelstand über einen maximalen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro.

Mitarbeiter (MA)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Hiermit sind Mitarbeiter des betrachteten Systems, also in der Regel der betrachteten Organisation gemeint, die meist über Verträge oder formale Regeln an die Organisation gebunden sind.

MIM

Mobile Information Management: Software meant to keeping sensitive corporate data and documents secure through controlling access and provisioning. 

MEAP

Mobile Enterprise Application Platform: A comprehensive platform for developing applications involving various mobile devices and OS that strives for the flexibility to anticipate future changes and need.

MDM

Mobile Device Management: Specialized software that secures, monitors, manages and supports mobile devices, whether commercial or internally developed, deployed across mobile operators, service providers and enterprises.

Marktlücke

Marktlücke meint, dass in einem bestimmten Marktauschnitt Bedürfnisse von Konsumenten noch nicht durch ein Unternehmen befriedigt werden. Es lohnt sich, in einzelne Märkte genauer reinzuschauen. Wer eine Idee sucht, muss einen Markt gut verstehen können und dessen Lücken kennen.

Marktanteil

Bezeichnet den Anteil, den ein Unternehmen mit einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung am Gesamtmarkt hat. In der Regel wird dieser in Prozent ausgedrückt.

Marketing

Marketing ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Beim Marketing geht es darum, ein Unternehmen an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten. Oft werden hierzu die bekannten Marketinginstrumente Produkt, Preis, Kommunikation und Vertrieb zu Rate gezogen. Soweit ein bisschen Theorie. Wichtig ist vor allem, dass Sie persönlich von Ihrem Produkt überzeugt sind und um jeden einzelnen Kunden kämpfen.

Manifest

Ist eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten.

Mangel

Wer eine Ware oder eine Dienstleistung (=Werk) bestellt, erwartet, dass diese vereinbarungsgemäß (laut Vertrag, Werbeaussage, Gebrauchsanleitung) geliefert bzw. ausgeführt wird. Ist das nicht der Fall, spricht man von einem Mangel.

Es werden offene Mängel, verdeckte Mängel und arglistig verschwiegene Mängel unterschieden. Ein offener Mangel muss bereits bei Übergabe / Abnahme der Sache vorhanden und für jedermann erkennbar sein. Ist ein Mangel zwar vorhanden, aber bei der Übergabe oder Abnahme nicht erkennbar, spricht man von einem verdeckten Mangel. Bei arglistig verschwiegenen Mängeln handelt es sich um verdeckte Mängel, die dem Verkäufer oder Auftragnehmer bei der Übergabe oder Abnahme bekannt sind, die der Verkäufer bzw. Auftragnehmer aber absichtlich verschweigt, um sich einen Vorteil zu erschleichen (Beispiel: ein Auto wird als unfallfrei verkauft, obwohl es bereits einen Schaden am Fahrgestell hat und dies dem Verkäufer bekannt war).

Manager

Ein Manager (von englisch to manage handhaben, bewerkstelligen, leiten; Stammwörter sind die lateinischen Begriffe manus Hand und agere treiben, führen, tun) ist eine Person im Anstellungsverhältnis, welche Managementaufgaben in einer Organisation wahrnimmt. Die wichtigsten Managementaufgaben sind Planung, Organisation, Führung und Kontrolle. Die Begriffe Manager und Führungskraft werden häufig synonym verwendet, obwohl sie sich in den Aufgaben und Kompetenzen unterscheiden. Führung ist ein Teilbereich des Managements, folglich benötigen Manager vor allem Managementkompetenzen, während Führungskräfte insbesondere über Führungskompetenzen verfügen müssen.

MAM

Mobile Application Management: Maintaining a higher level of control over business-related apps with a lower level of control over the device.

M2M

Machine-to-Machine (kurz M2M) steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle, zunehmend unter Nutzung des Internets und den verschiedenen Zugangsnetzen, wie dem Mobilfunknetz. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft dabei Informations- und Kommunikationstechnik.

Lösung (Software)

Ist die Anwendungssoftware oder eine Kombination aus Software und Hardware für eine bestimmte, konkrete Aufgabenstellung.

Lösung (Betriebswirtschaft)

Leistung eines Unternehmens, welche auf spezifische Anforderungen eines Kunden ausgerichtet ist.

Lösung

Überführung eines unbefriedigenden Zustands in einen besseren Zustand, Hier gilt es den Kunden zu begeistern. Begeisterung tritt automatisch in Kraft wenn die Erwartungen positiv übertroffen werden. Hier reicht schon das kleinste „Plus“ über der Erwartung um eine Begeisterung auszulösen.

Löschung

Löschung bedeutet die Unkenntlichmachung gespeicherter personenbezogener Daten.

Liquidität

Für ein Unternehmen bedeutet Liquidität, dass es jederzeit und problemlos fällige Verbindlichkeiten begleichen kann. Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefahr einer Insolvenz. Damit ist nicht zu spaßen.

Limited Company

Die Limited Company (Ltd.) ist eine unternehmerische Rechtsform Großbritanniens. Eine Limited, wie sie kurz genannt wird, ist eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie ist vergleichbar mit der deutschen GmbH – bzw. aufgrund der lediglich notwendigen Einlage von mindestens einem Euro eher mit der kleineren UG (haftungsbeschränkt).

Legacy

Simd Altlasten oder Hinterlassenschaft in Form von veralteter IT-Struktur. Unter „Legacy“ im Unternehmen sind IT-Systeme zu verstehen, die mit ihrem Alter so unstrukturiert, komplex und unüberschaubar geworden sind, dass eine Weiterentwicklung nur unter enormem finanziellen Aufwand möglich ist. Dabei ist die Weiterentwicklung dieser Systeme oftmals dringend nötig: Veränderte Geschäftsprozesse und die Einführung neuer Produkte und Technologien fordern eine Anpassung.

LBS

location based Services – über einen standortbezogenen Dienst werden auf Basis des aktuellen Standort der Handynutzer mit Informationen versorgt, die im Kontext mit seinem Aufenthaltsort stehen.

Kybernetik

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen und wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics „Regelungstechniken“ in die deutsche Sprache übernommen.

Ein typisches Beispiel für das Prinzip eines kybernetischen Systems ist ein Thermostat. Er vergleicht den Istwert eines Thermometers mit einem Sollwert, der als gewünschte Temperatur eingestellt wurde. Ein Unterschied zwischen diesen beiden Werten veranlasst den Regler im Thermostat dazu, die Heizung so zu regulieren, dass sich der Istwert dem Sollwert angleicht.

Kunden

Hierunter werden Privatpersonen oder Unternehmen gefasst, die ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen. Ganz wichtig: Machen Sie sich bei jeder Idee sehr genau Gedanken darüber, wer Ihre Kunden sind und welchen Nutzen Ihre Idee für diese Gruppe hat.

Kopplungsverbot

Die Datenerhebung darf nur in engen Grenzen vom Zugang zum angebotenen Dienst abhängig gemacht werden.

Konzern

Als Konzern bezeichnet man einen Zusammenschluss verschiedener abhängiger unter einem herrschenden Unternehmen. Der Konzern wird von der Kooperation abgegrenzt.

kompliziert

Objektiv ist etwas kompliziert, wenn es eine unnötig hohe Komplexität bzw. Vielschichtigkeit aufweist. Subjektiv erscheint etwas als kompliziert, wenn man nicht über das Wissen, das Können, die Intelligenz oder die Bereitschaft verfügt, es zu verstehen oder zu beherrschen. Daher ist Kompliziertheit immer negativ konnotiert.

komplex

Das Substantiv Komplex bezeichnet ein geschlossenes Ganzes, dessen Teile vielfältig verknüpft sind.

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen ist eine Sammelbezeichnung die mehrere Unternehmen hinsichtlich Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme in einer Kategorie zusammenfassen. Laut europäischer Kommission ist ein Kleinstunternehmen bei unter 10 Beschäftigten, Kleine Unternehmen bei unter 50 Beschäftigten und Mittlere Unternehmen bei unter 250 Beschäftigten. Das Institut für Mittelstandsforschung kategorisiert Kleine Unternehmen (unter 10 Mitarbeitern) und Mittlere Unternehmen (unter 500 Mitarbeiter). Es gibt weitere Unterteilungen.

Kleingewerbe

Ein Kleingewerbe wird in Deutschland fälschlicherweise oft als Rechtsform verstanden. Dabei handelt es sich meist nur um einen umgangssprachlich verwendeten Begriff für Unternehmen, die von der Kleinunternehmerregelung des Umsatzsteuergesetzes Gebrauch machen oder als Einzelunternehmer gründen und ein Einzelunternehmen betreiben.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Hier gibt es ganz unterschiedliche Definitionen. Wir möchten hier auf die zwei unterschiedlichen Verwendungsweisen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn und der EU verweisen. Siehe http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=67 und http://ec.europa.eu/ enterprise/policies/sme/files/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf.

KfW

Steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ – eine Förderbank, die sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene vielfältige Projekte zur Förderung der Wirtschaft finanziell unterstützt. Auch für Startups stellt die Bank Finanzierungsmöglichkeiten bereit.

Kernprozesse

Wikipedia definiert wie folgt: „Geschäftsprozesse eines Unternehmens können in Kernprozesse, Unterstützende Prozesse und Managementprozesse unterteilt werden. Der Kernprozess umfasst alle Tätigkeiten, die der Wertschöpfung des Unternehmens dienen. Er leitet sich aus der Kernkompetenz einer Organisation ab.
Kernprozesse eines Automobil-Herstellers wären beispielsweise der Produktionsprozess Autos produzieren oder der Marketingprozess. Unterstützende Prozesse wären dabei beispielsweise Buchhaltung oder Personalwesen. Managementprozesse wären beispielsweise Prozesse der Führung oder des Qualitätsmanagements.“

Ist-Wert

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Tatsächlicher Messwert einer Größe zum Zeitpunkt der Betrachtung.

IP Adresse

IP Adresse ist die technisch notwendige Adresse eines Gerätes (Computer, Smartphone, Drucker) in einem Computernetzwerk.

Investition

Mit einer Investition wird Geld eingesetzt, das ein Vorhaben finanziert. Ziel ist natürlich, mit der Investition so viel Geld zu verdienen, dass die Investitionshöhe wieder ausgeglichen wird und man darüber hinaus weiteres Geld verdient.

Internet der Dinge

Laut Wikipedia: Der Begriff Internet der Dinge (englisch Internet of Things, Kurzform: IoT) beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden z. B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücke eingearbeitet.

Intellektuelles Kapital (IK)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Oberbegriff für alle für die Geschäftstätigkeit einer Organisation wichtigen immateriellen Faktoren und deren Vernetzung untereinander. Das Intellektuelle Kapital wird in Human- (HK), Beziehungs- (BK) und Strukturkapital (SK) differenziert. Es bezeichnet somit die ökonomische Perspektive auf organisationales Wissen als Wertschöpfungs- und Produktionsfaktor.

Integration 

Connecting your mobile apps to critical business systems.

Insolvenz

Beschreibt den Zustand, wenn eine Person oder ein Unternehmen den Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nicht mehr nachkommen kann und damit zahlungsunfähig ist. Man unterscheidet zwischen akuter Zahlungsunfähigkeit, drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Mit einer Insolvenz meldet ein Unternehmen daher das Ende seiner Tätigkeit an. Wichtig ist, persönlich niemals mit mehr zu haften, als man hat (gehe nicht unter null!). Die Insolvenz einer GmbH ist unschön, aber persönlich kein Weltuntergang.

Industrielle Revolutionen

Als industrielle Revolution wird die tiefgreifende und dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, der Arbeitsbedingungen und Lebensumstände bezeichnet, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann und verstärkt im 19. Jahrhundert, zunächst in England, dann in ganz Westeuropa und den USA, seit dem späten 19. Jahrhundert auch in Japan und weiteren Teilen Europas und Asiens zum Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft geführt hat. Als wichtigste an dieser Umwälzung beteiligte Gesellschaftsklassen standen sich kapitalistische Unternehmer und lohnabhängige Proletarier gegenüber.

Identitätsdiebstahl

Als Identitätsdiebstahl wird die missbräuchliche Nutzung von einer anderen als der eigenen Identität bezeichnet, um sich als diese Person auszugeben (z.B. mißbräuchliche Nutzung fremder Facebook-Accounts).

HTML5

 A programming language for web-based apps and websites meant to make fulfill the write once run everywhere dream by behaving the same on all devices. While it has work well for content-based apps (newspapers), more complex apps (facebook and LinkedIn for example, have reverted from HTML5 versions to native versions because the user experience hasn’t lived up to expectations.

Hosted Environment

Eine virtuelle Umgebung, bei der das Virtualisierungs-Produkt auf einem Host OS (statt direkt auf einer physischen Hardware) installiert ist.

Hauptunternehmer

Der von einem Auftraggeber mit der Ausführung eines Bauauftrages betraute Unternehmer, der sich verpflichtet, einen Teil des Auftrages im Namen des Auftraggebers an andere Unternehmer (Nachunternehmer bzw. Nebenunternehmer) weiterzugeben. Es entstehen unmittelbare Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und den einzelnen Nachunternehmern. Nachunternehmer übernehmen damit auch dem Auftraggeber gegenüber die Gewähr für die ordnungsgemäße Ausführung ihrer Teilarbeit. Der Hauptunternehmer ist Vermittler, er kann als solcher aber dem Auftraggeber gegenüber für die Gesamtausführung neben den einzelnen Nachunternehmen haften. Er kann auch z.B. die Bauleitung (Unternehmerbauleitung) übernehmen und befugt sein, die Zahlungen für die Nachunternehmer entgegenzunehmen.

GSM

GSM steht für „Global System for Mobile Communications“. Dabei handelt es sich um einen Standard für Mobiltelefonie, vergleichbar mit ISDN für Kabeltelefonie.

GPS

Global Positioning System: Technology that pinpoints your location and maps how to most efficiently get to your destination. 

Governance

Eine Dimension im DMC. Als Unternehmenssteuerung ist dies ein zentraler Erfolgsfaktor für die Umsetzung der Digital-Strategie. Dabei wird überprüft, wie verbindlich und ganzheitlich die Digital-Strategie umgesetzt wird und welche Steuerungsinstrumente dafür zum Einsatz kommen.

GmbH

Steht für „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ – für Startups eine sehr gängige Rechtsform mit einer Mindesteinlage von 25.000,- EUR. Die Gründung erfolgt durch eine oder mehrere Personen, wobei ein Gesellschaftervertrag (Satzung) mit Gründungsbeschluss, Geschäftsführerbestellung und eine Gesellschafterliste benötigt werden. Die GmbH erfordert erhöhten Verwaltungs­ und Kostenaufwand. Dieser lohnt sich allerdings sehr schnell, da die GmbH für Startups in jeder Unternehmensphase einen guten rechtlichen Rahmen bietet.

Glossar

Ein Glossar (lateinisch glossarium, Diminutiv zu glossa „Zunge“, „Sprache“) ist eine Liste von Wörtern mit beigefügten Erklärungen oder Übersetzungen. Das lateinische Wort glossarium bezeichnet dabei als Objekt ein „Buch“, das (ver)alte(te) oder fremde Wörter erläutert.

Gewerbe

Wenn man in Deutschland selbstständig arbeiten möchte, muss man beim Gewerbeamt sein Gewerbe anmelden. Unter einem Gewerbe versteht man jegliche wirtschaftliche Tätigkeit, die auf eigene Rechnung und Verantwortung läuft und dem Ziel unterliegt, Gewinne zu erwirtschaften. Klingt formell, ist es auch. Ganz ohne Bürokratie kommen wir in Deutschland leider nicht aus.

Gewährleistung

Die Gewährleistung, Mängelhaftung oder Mängelbürgschaft bestimmt Ansprüche die dem Käufer zustehen, wenn der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Auch beim Werkvertrag gibt es eine Gewährleistung für Mängel des hergestellten Werks. Von der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung ist die Garantie zu unterscheiden; diese ist insofern freiwillig, als es keine gesetzliche Verpflichtung zur Abgabe eines Garantieversprechens gibt. Gewährleistung definiert eine zeitlich befristete Nachbesserungsverpflichtung ausschließlich für Mängel, die zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits bestanden.

Gesellschafter

Ein Gesellschafter ist eine Privatperson oder eine juristische Person, z.B. eine GmbH, die an einem Unternehmen mit einer Kapitaleinlage beteiligt ist. Wichtig ist hierbei der Gesellschaftsvertrag, der im Detail die Rechte, Pflichten sowie die Führung und Vertretung der Gesellschaft nach außen hin regelt.

Geschäftsumfeld

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Bezeichnung für die Umwelt einer Organisation. Im Geschäftsumfeld liegen die Möglichkeiten und Risiken für die Organisation, aus denen sich die Ausgangssituation für die Geschäftstätigkeit bestimmt (z.B. Absatz- und Beschaffungsmärkte, Wettbewerber, technologische und politische Rahmenbedingungen).

Geschäftsstrategie

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Beschreibung der künftigen Aktionen am Markt. Die Geschäftsstrategie sagt aus, welche Entwicklungen in welchen Marktsegmenten an welchen Standorten nötig sind und welche Teilziele erreicht werden müssen, um die Vision zu erfüllen.

Geschäftsprozessmodelierung

Wikipedia definiert wie folgt: „Die Methoden zur Anwendung und zum Management von Geschäftsprozessen werden als Prozessmanagement bezeichnet. Durch die Geschäftsprozessmodellierung werden Informationen wie Auslöser, Ausführende, Input, Ergebnis(se) (‚Output‘) ermittelt und der Prozessfluss dokumentiert – besonders wenn das Ausführen der Geschäftsprozesse durch automatisiertes Workflow-Management unterstützt werden soll. Geschäftsergebnisse oder betriebswirtschaftliche Ergebnisse gibt es in allen Unternehmensteilen, sei es im Verkauf, bei der Produktion oder im Controlling. Beispiele sind die Auftragsabwicklung, der Kreditvergabeprozess einer Bank oder die Ausbildung von Studenten in einer Universität.
Administrative und logistische Vorgänge in einem Unternehmen (z. B. Personaleinstellung, Buchhaltung, Wareneingangskontrolle) lassen sich relativ einfach als Geschäftsprozess beschreiben. Ebenso trifft dies – auf Grund ihrer hohen Häufigkeit – meist für Kernprozesse (wie z. B. die Auftragserteilung) zu. Betrachtet man den als Beispiel genannten Prozess Auftragserteilung genauer, so zeichnen sich ab einer bestimmten Detaillierungsebene Bereiche ab, in denen eine exakte Beschreibung der Aktivitäten nicht möglich ist. Dies ist auch und insbesondere bei kreativen Wertschöpfungsprozessen der Fall, wie sie in der Produktentwicklung vorherrschen. Eine Geschäftsprozessmodellierung mit klaren Vorgaben bzgl. der Aktivitäten und ihrer Reihenfolge ist in diesen Fällen oft nicht möglich. Die Beteiligten werden die erforderlichen Aktivitäten vielmehr auf Grund ihrer eigenen Erfahrung und Problemlösungskompetenz selbstorganisierend festlegen und durchführen ggf. als Projekt.
Daraus ergibt sich, ob sich ein Geschäftsprozess gut modellieren lässt oder nur unvollständig. Dies hängt u. a. vom Vernetzungsgrad (Maß für die Anzahl vernetzter Aktivitäten bzw. Akteure) und Veränderlichkeit der Vernetzung (zeitliche Stabilität der Prozessbeschreibung) ab. Geschäftsprozesse weisen dann einen hohen Vernetzungsgrad und eine hohe Veränderlichkeit der Vernetzung auf, wenn sie zyklisch, interativ, hochdynamisch, selbstorganisierend, emergent und evolutionär sind (zum Beispiel die Fallbearbeitung durch einen Anwalt). Sie entziehen sich damit den Möglichkeiten der normalen Geschäftsprozessmodellierung und einer Umsetzung mittels Workflow-Management.“ Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozess#Standardisierung_.2F_Modellierbarkeit

Geschäftsprozesse

Wikipedia definiert wie folgt: „Ein Geschäftsprozess (GP) ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten (Aufgaben, Aktivitäten), die ausgeführt werden, um ein bestimmtes geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert Input durch den Einsatz materieller und immaterieller Güter und unter Beachtung bestimmter Regeln und unternehmensinterner und -externer Faktoren zu einem Output.
Ein Geschäftsprozess kann gekapselt und Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein und/oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungs- und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs.
Viele Definitionen von Geschäftsprozessen verlangen das Vorhandensein von genau einem Anfang und genau einem Ende, sowie genau definierte Inputs und Outputs des Prozesses und seiner Teilprozesse. Input und Output (Eingaben / Ergebnisse) können jeweils Informationen, Gegenstände, Ereignisse und/oder Zustände sein. Das Prozesssystem strebt einen Wertschöpfungsprozess an, der bezüglich Ressourcenverzehr, Durchlaufzeiten und Qualität permanent optimiert werden sollte. Idealerweise stellt demnach der erzielte Output für das jeweilige Unternehmen einen höheren Wert als der ursprünglich eingesetzte Input dar.“ Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsprozess

Wichtig: Geschäftsprozess ungleich Abteilung/Unternehmensbereich!
Zentrale Begriffe der Definition sind 1. Ziel, 2. Prozesseingangsgrößen (Input, z.B. Ergebnisse vorgeschalteter Prozesse, Ressourcen, Informationen), Prozessausgangsgrößen (Output, z.B. Produkte, Ressourcenverbrauch) und Prozessmessgrößen (z.B. Durchlaufzeit, Ausschussraten, Kundenzufriedenheit) Q: https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office/prozessdarstellung-als-zentraler-bestandteil-des-aufbaus-23-unternehmensprozesse-definieren_idesk_PI957_HI1341613.html

Geschäftsprozess (GP)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Ketten von Organisationsaktivitäten und Arbeitsschritten sowie ihre netzartigen Zusammenhänge. Der Geschäftsprozess kann funktionsübergreifend sein. Im Zentrum der Wissensbilanz stehen die wertschöpfenden Geschäftsprozesse, deren Ergebnisse für die Kunden von Nutzen sind. Wissen ist eine wesentliche Ressource für die Aktivitäten in Geschäftsprozessen, kann aber auch ein Produkt dieser Aktivität sein.

Geschäftsmodell (laut Frauenhofer)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Modellhafte Beschreibung des Zwecks und der Ziele eines Unternehmens sowie der grundlegenden organisatorischen Strukturen, die dafür notwendig sind. In der Wissensbilanz wird das Geschäftsmodell des Bilanzierungsbereichs anhand des Geschäftsumfelds, der Vision und der Strategie sowie durch die Einflussfaktoren des Typs Geschäftsprozess und Geschäftserfolg beschrieben.

Geschäftsmodell

Ein Geschäftsmodell besteht allgemein aus den drei Hauptkomponenten Nutzenversprechen (value proposition), Architektur der Wertschöpfung und Ertragsmodell. Im Bereich der Energieversorgung von Elektrofahrzeugen bestehen zahlreiche Freiheitsgrade zur Gestaltung solcher Modelle, abhängig davon ob der Fahrzeughalter die Batterie kauft oder nur least, ob der Energie-Provider gegebenenfalls Batterie-Kaufzuschüsse gewährt unter Vereinbarung von Stromabnahmeverpflichtungen zu definierten Tarifen, etc.

Geschäftsführer

Ein Geschäftsführer leitet das Unternehmen, trägt die Verantwortung, haftet als gesetzlicher Vertreter und sollte sich intensiv mit seinen Rechten und Pflichten beschäftigen. Der oder die Geschäftsführer werden per Gesellschafterbeschluss zur Geschäftsführung bestellt.

Geschäftserfolg (GE)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Bezeichnung für angestrebte Geschäftsergebnisse, die durch den Einsatz von (immateriellen) Ressourcen in den Geschäftsprozessen erreicht werden sollen. Der Geschäftserfolg umfasst sowohl materielle (z. B. Ertrag, Wachstum) als auch immaterielle (z. B. Image und Kundenbindung) Geschäftsergebnisse.

Generator

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Instrument zur Beschreibung eines Regelkreises im Wirkungsnetz. Er besteht aus zwei oder mehr Einflussfaktoren, die sich durch Rückkopplung gegenseitig verstärken.

Gebrauchsmuster

Das Gebrauchsmuster ist eine Möglichkeit des gewerblichen Plagiatschutzes. Es ist von der Sicherheitsstufe schwächer als ein Patent, hat aber sehr ähnliche Eigenschaften. Im gewerblichen Rechtsschutz kann ein Gebrauchsmuster über eine Dauer von anfangs zehn Jahren durch Einreichen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vor Nachahmern schützen.

GbR

Steht für Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie muss durch mindestens zwei Personen gegründet werden, wobei die Gesellschafter sich dazu verpflichten, sich gegenseitig zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks auf die im Vertrag festgelegte Weise zu fördern. Dies kann ein Internet­Unternehmen genauso wie ein Handwerkerbetrieb sein. Für ein Startup sind in der Regel die UG oder die GmbH deutlich besser geeignet, da sie die Haftung auf das Stammkapital begrenzen.

Garantie

Eine Garantie (v. frz.: garantie, v. altfränk. weren, gewährleisten, sicherstellen) ist eine Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall. Garantie: ein zwischen Käufer und einem Garantiegeber (Hersteller und/oder Verkäufer) abgeschlossener Vertrag bzw. vom Garantiegeber freiwillig gegebene Zusage, womit dem Käufer eine unbedingte Schadensersatzleistung zugesichert wird.

Freier Mitarbeiter

Als freier Mitarbeiter, in einigen Branchen englisch Freelancer, wird ein Selbständiger und Arbeitnehmer bezeichnet, der aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrags für ein Unternehmen Aufträge in der Regel persönlich ausführt, ohne dabei in das Unternehmen eingegliedert zu sein. Da der freie Mitarbeiter kein normaler Arbeitnehmer ist, gelten für ihn gewisse Bestimmungen des Arbeitsrechts nicht.

Freelancer

Als freier Mitarbeiter, in einigen Branchen englisch Freelancer, wird ein Selbständiger und Arbeitnehmer bezeichnet, der aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrags für ein Unternehmen Aufträge in der Regel persönlich ausführt, ohne dabei in das Unternehmen eingegliedert zu sein. Da der freie Mitarbeiter kein normaler Arbeitnehmer ist, gelten für ihn gewisse Bestimmungen des Arbeitsrechts nicht.

Franchising

Franchising ist eine Art Lizenzvergabe oder Nutzungsrecht. In einem Franchisingsystem vergibt der Franchisegeber gebührenpflichtige Rechte an den Franchisenehmer (ein selbstständiger Händler), seine Produkte zu verkaufen. Der Franchisenehmer bekommt vom Franchisegeber alle Marketing­Maßnahmen vorgeschrieben. Ein Franchisenehmer wird auch als „Unternehmer light“ benannt.

Fixkosten

Bezeichnet den auf einen bestimmten Zeitraum festen und wiederkehrenden Kostenblock eines Unternehmens. Variable Kosten können im Regelfall monatlich gekündigt werden.

Finanzierungsrunde

Unter einer Finanzierungsrunde versteht man die Erhöhung von Kapitaleinlagen eines Unternehmens durch einen oder mehrere Investoren. Investoren geben also Geld, sodass ein Unternehmen z.B. ein Produkt entwickeln kann, sich internationalisiert oder sein Team erweitert. Im Gegenzug erhält der Kapitalgeber Anteile am Unternehmen.

Fehlerbehebung

Behebung von Unvollkommenheiten oder Mängel an einer Projektkomponente durch das Projektmanagement, die dazu führen, dass die Komponente nicht die Anforderungen oder Spezifikationen erfüllt und entweder repariert oder ausgetauscht werden muss. Dabei müssen Art und Typ der Fehler genau definiert sein, um die Qualität, Auswirkung und Verantwortlichkeit eindeutig regeln zu können. Hier hilft bei der Fehlerbehebung die Analyse. So sucht das Projektmanagement bei einem Fehler anhand von Verknüpfungen von internen oder externen Ausfällen/Einflüssen mögliche Ursachen für die Mängel im System. Danach werden Wege erörtert, den Fehler zu beheben, nachzubessern oder die betroffene Projektkomponente neu zu erstellen oder das Projektergebnis entsprechend anzupassen, falls dies im Rahmen des Projektvertrages möglich ist. Sonst muss die Projektleitung entsprechend mit den Auftraggebern sprechen. Im besten Fall werden die Fehler oder Mängel formell dokumentiert.

Fehler

Ein Fehler ist zunächst eine Abweichung von einem erwünschten, idealen oder standardmäßigen Zustand oder Verfahren innerhalb eines Systems.

Ein Fehler bedeutet die Nichterfüllung einer Forderung. Nach Weingardt ist ein Fehler „angesichts einer Alternative jene Variante, die von ihm – bezogen auf einen damit korrelierenden Kontext und ein spezifisches Interesse – als so ungünstig beurteilt wird, dass sie unerwünscht erscheint.

Fallstudie

Eine Fallstudie ist vergleichbar mit einer Art Schauspiel mit anschließender Auswertung. Es gibt Rollen für Mitwirkende und es wird eine Situation oder ein (Problem-) Fall angenommen, in der bzw. dem die Personen im Rahmen ihrer zugewiesenen Fähigkeiten und Handlungsfreiheiten eine Lösung erarbeiten. Das Ziel ist das Finden einer Lösung für ein Problem, welches bisher nicht oder nur unzureichend beobachtet wurde. Von einer Fallstudie wird in vielfältigen Zusammenhängen gesprochen, so z. B. im Rahmen der empirischen/qualitativen Sozial- und medizinischen Forschung, andererseits im Zusammenhang mit handlungs- und entscheidungsorientiertem Unterricht oder auch in Personalauswahlverfahren.

Exit­-Strategie

Ein Exit, auch Rückzug oder Marktaustritt genannt, bezeichnet den teilweise erfolgten oder vollständigen Rückzug eines Produktes, einer Dienstleistung, eines Geschäftsbereichs oder eines gesamten Unternehmens vom Markt. Bei einer Exit-Strategie geht es darum, frühzeitig festzuhalten, mit welchem Plan Gründer- bzw. Investoren aus dem Unternehmen aussteigen möchten. Das kann der Verkauf an einen Wettbewerber oder Börsengang sein. Aber Vorsicht! Entwicklungen sind hier extrem schwer vorauszusehen. Nach meiner Meinung ist jedes Startup zum Scheitern verurteilt, das mit einer Exit­Strategie startet.

Erheben

Ist das Beschaffen von Daten über den Betroffenen.

Entrepreneur

Dieser Begriff kommt aus dem Französischen und setzt sich aus den Wörtern „entre“ und „prendre“ zusammen, was „unternehmen“ bedeutet. Gemeint ist ein Unternehmer, der zugleich Gründer und Anteilseigner eines Unternehmens ist. Mindestens genauso wichtig ist es, den Begriff wörtlich zu nehmen: Unternehmen unternehmen etwas!

Enterprise Mobility 

The shift to business being done with mobile devices. 

EMM 

Enterprise Mobility Management: Managing the entire range of devices, networks, applications to fully leverage all aspects of enterprise mobility.

Einzelunternehmung

Eine Einzelunternehmung ist eine Rechtsform und die häufigste Unternehmensform in Deutschland. Die Einzelunternehmung stellt keine alleinstehende juristische Person wie bei einer GmbH dar, sondern vielmehr eine einfache Rechtsform, unter der der Einzelunternehmer seine Geschäfte betreibt. Das Gehalt des Einzelunternehmers folgt direkt aus den Ein- und Ausgaben der Unternehmung.

Eingabekontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann, ob und von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben, verändert oder entfernt worden sind.

Due Diligence

Eine Due Dilligence (im Deutschen „gebotene Sorgfalt“) wird in der Regel vor Unternehmensbeteiligungen und Verkäufen durchgeführt. Dabei wird eine sorgfältige Prüfung und Bewertung des Unternehmens durchgeführt. Hier gilt es, möglichst alle vorhandenen Informationen den Prüfern zur Verfügung zu stellen.

DTA

Der Digital Transformation Award wurde 2016 erstmals von WirtschaftsWoche und neuland vergeben. Mit diesem Preis werden Unternehmen, Organisationen und Behörden ausgezeichnet, die unter Einsatz von digitalen Technologien ihre Wertschöpfung erhöhen und Mehrwert schaffen. Digitale Vorzeigeprojekte im deutschsprachigen Raum sollen herausgestellt sowie der Dialog zwischen Vorreitern und Vordenkern der digitalen Welt und interessierten Unternehmen in Gang gebracht werden.

DRI

Digital Readiness Index. Der Index wurde von neuland entwickelt, um die digitale Reife aus Kundenperspektive (Aussensicht) zu messen. Der neuland DRI ist ein Benchmark für die digitale Performance von Unternehmen. Anhand von 150 Bewertungskriterien analysiert neuland, ob ein Unternehmen schon in der digitalen Welt angekommen ist.

Drag­along

Kann salopp mit „anschleppen“ oder „mitziehen“ übersetzt werden. Mit der Drag­along­Klausel müssen alle Anteilseigner ihre Anteile verkaufen, wenn die Mehrheit der Anteilseigner ihre Anteile verkaufen will. Diese Klausel ist Standard in Verträgen mit Wagniskapitalgebern.

DMC

Der branchenunabhängige DMC dient zur Bestimmung des internen digitalen Reifegrades eines Unternehmens. Es bietet eine neutrale Beurteilung der digitalen Fähigkeiten und zeigt Handlungsfelder für die digitale Transformation auf. Das Bewertungsverfahren und Scoring-Modell wurde von neuland in Zusammenarbeit mit dem Research Center for Digital Bu- siness an der Hochschule Reutlingen entwickelt. Das Verfahren wird mittels Telefon-Interviews von neuland durchgeführt und besteht aus 32 Einzelkriterien die 8 Dimensionen und 5 Reifegradstufen im Digital Transformation Maturity Model zugeordnet werden.

Direktvertrieb

Beim Direktvertrieb erfolgt der Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung durch das Unternehmen selbst, ohne dass ein Zwischenhändler oder Vermarkter in den Verkaufsprozess mit eingebunden ist. Ein Online-Shop eines Modelabels stellt beispielsweise einen Direktvertrieb dar, wenn der Shop selber geführt wird und kein Zwischenhändler damit beauftragt wurde.

Digitale Strategie

Die Geschäftswelt hat sich durch die Digitaliserung verändert. Darauf müssen Unternehmen reagieren und entwickeln dabei eine Digital-Strategie bzw. ein digitales Zielbild, um sich in Zeiten des Digitalen Darwinismus und der digitalen Revolution behaupten zu können.

Digitale Medien

Sind beispielsweise Blogs, Podcasts, E-Magazin und E-Books.

Digitale Kanäle

Sind beispielsweise Social Media-Kanäle wie Twitter, Facebook, Youtube sowie Email und Website, Mobile Apps.

Digitale Experten

Experten in Bezug auf Umsetzung von Digitalsierungsprojekten. Verfügen über starke IT-Kompetenzen. Der digitale Experte kennt die neuesten digitalen und techologischen Entwicklungen auf dem Markt und kann die digitale Trasnformation im Un- ternehmen vorantreiben.

Digital-Aktivitäten

Damit sind digitale Aktivitäten nach außen und innen gemeint. Nach innen, ist beispielsweise das Zusammenarbeiten im Unternehmen über Kollaborationstools wie Yammer, Intranet, Lync nach außen wären Digital-Aktivitäten wie Social Media sowie aktives Führen von Blogs gemeint.

Digital Workplace

Mitarbeiter können unabhängig von Zeit, Raum und Endgerät agieren und effektiv zusammenarbeiten aufgrund einer digitalen Infrastruktur z. B. (arbeiten in der Cloud, webbasierte Software).

Dienstleistung

Eine Dienstleistung ist ein ökonomisches Gut, bei dem im Unterschied zur Ware nicht die materielle Produktion oder der materielle Wert eines Endproduktes im Vordergrund steht, sondern eine von einer natürlichen Person oder einer juristischen Person zu einem Zeitpunkt oder in einem Zeitrahmen erbrachte Leistung zur Deckung eines Bedarfs. Der Erbringer einer solchen Leistung wird als Dienstleister bezeichnet.

Datensparsamkeit / Datenvermeidung

Es dürfen nicht mehr Daten erhoben werden, als für den konkreten Zweck erforderlich.

Cyber Mobbing

Bezeichnet die Belästigung, Bedrängung oder die Nötigung von Menschen im Internet.
Cyber Mobbing wird häufig über soziale Netzwerke betrieben.

CTO

Chief Technology/Technical Officer. In der Regel verantwortlich dafür, dass die Vision, die das Management eines Unternehmens verfolgt, durch die IT-Infrastruktur getragen und weiterentwickelt wird. Der CTO hat auch im Auge, welche technologischen Entwicklungen auf dem Markt vorhanden sind und welche Ressourcen im Unternehmen weiterentwickelt werden können. Weiterhin sorgt der CTO dafür, dass die Mitarbeiter mit der vorhandenen IT-Infrastruktur und dem Netzwerk problemlos arbeiten können. In der Regel berichtet der CTO direkt dem Management, wobei seine Ansprechpartner der CEO (Chief-Executive-Officer) und der CIO (Chief Information Officer) sind.

Crowdfunding

Beim Crowdfunding, auch Schwarmfinanzierung genannt, finanziert sich ein Startup über viele einzelne Geldgeber, die meist einen vergleichsweise kleinen Betrag investieren, der jedoch insgesamt eine hohe Summe ergeben kann. Crowdfunding findet meist über das Internet auf sogenannten Crowdfunding-Portalen statt, da so die meisten potenziellen Geldgeber erreicht werden können. Als Gegenleistung erhalten die privaten Investoren und Unterstützer in der Regel einen Anteil am Unternehmen bzw. ein Geschenk des Projektteams.

Consumerization of IT 

Trend bringing consumer features such as mobile apps, social media, video and rich interactivity into enterprise information technology systems and environments. You can learn more from CIO.com.

CMS

Content-Management System (Inhaltsverwaltungssystem). Software, um Inhalte einer Website zu verwalten sowie zu bearbeiten. Mit einem Contentmanagementsystem findet eine Trennung von Design und Inhalt statt.

Cloud Computing

Cloud Computing ist eine Form der bedarfsgerechten und flexiblen Nutzung von IT-Leistungen. Diese werden in Echtzeit als Service über das Internet bzw. Intranet bereit- gestellt und nach Nutzung abgerechnet.
Erwartungshaltungen an Cloud Computing sind:
– Bezahlen nur nach Bedarf / Verbrauch
– flexible Laufzeiten des Kunden an seinen Provider
– Einfacher Einstieg und Ausstieg in das Verhältnis zum Anbieter
– Zugang über Netzwerk- Protokolle
– Skalierbar und elastisch (Ressourcen werden dynamisch nach Bedarf bereitgestellt)
– Kostengünstig (Möglichkeit des Anbieters Ressourcen effizient aufzuteilen)

Cloud 

Extremely effective marketing term for off-site hosting. Der Begriff Cloud stand damals für reine Datenspeicherung ausserhalb des Unternehmens. Heutzutage wird damit teilweise auch automatisierte Prozesse in Kombination mit externer Datenspeicherung gemeint (z.B. liefert eine Rechnungsverwaltung „aus der Cloud“ heutzutage bei der Eingabe von Auftragsdaten direkt einen fertigen Rechnungsservice in dem die Rechnung automatisiert versandt und danach auf einem externen Server abgelegt wird).

CDO

Der Chief Digital Officer ist verantwortlich für den Internetauftritt, mobile Anwendungen, soziale Medien, Kundenbindungs- programme und E-Commerce. Die Aufgabengebiete variieren je nach Unternehmen. Um die Digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben, werden neue Stellen im Unternehmen auf C-Level-Ebene geschaffen, da sich die Kommunikation und Vernetzung der Kunden und Konsumenten auf soziale Medien und digitale Kanäle verschoben hat.

Cash-­Flow

Bezeichnet den gesamten Geldfluss (ein- und ausgehend) eines Unternehmens. Soweit möglich, muss dies im Voraus geplant werden, damit mögliche Engpässe früh erkannt werden.

BYOD 

Bring Your Own Device, employees using their personal devices for work.

BYOA 

Bring Your Own Application, where employees use their personal versions of third-party applications and cloud services in the workplace.

Business-Plan

Auch Geschäftsplan oder Geschäftskonzept genannt. Ein Dokument, das auf 10 bis 15 Seiten beschreibt, wie ein Unternehmen starten will. Inhalt: Team, Idee, Produkt, Marketing, Vertrieb und eine Finanzplanung. Kein Business-­Plan der Welt wird eingehalten, aber es ist ein guter Startpunkt, seine Vision zu Papier zu bringen und gegebenenfalls Geldgeber von seiner Idee zu überzeugen.

Business-­Angel

Eine Privatperson, die einem Startup Kapital und Erfahrung gegen Anteile am Unternehmen gibt. Der Begriff „Angel“ wurde aus Hollywood übernommen und passt nicht. Auch eine Privatperson will Gewinn erwirtschaften und ist kein Engel.

Business Case Analyse

Ein Business Case dokumentiert alle entscheidungsrelevanten Aspekte Ihrer Investition und deren Konsequenzen in einer standardisierten Struktur. Dazu zählen Kosten, quantitative und qualitative Nutzenaspekte sowie Risiken.

Vorgehensweise:
Tag 1-2: Ist-Analyse: Investitionsentscheidungsprozess, bestehendes Cases, Beziehungen zu Unternehmensstrategie und Reporting
Tag 3-4: Erarbeitung unternehmensspezifischer Investment-Cluster und zugehöriger Kriterien zur Bewertung von IT Investitionen, Überführung in Business Case Template
Tag 5: Reconciliation: Konsens der Beteiligten
Tag 6: Planung und Dokumentation des Entscheidungsprozesses und des Monitorings im Life-cycle
Tag 7: Präsentation der Ergebnisse

Angestrebte Ergebnisse:
Verstandene und reflektierte Businesstreiber
Vereinbartes IT Business Case Template
Einheitliche Dokumentation
Einheitliche Cluster
Einheitliche Bewertungsansätze
Vereinbarter Entscheidungsprozess bei Investitionen
Prozessaktivitäten und –schnittstellen
Prozessrollen und RACI bei Investitionsentscheidungen
Dokumentation und Guideline

Business Case

Ein Business Case untersucht ein bestimmtes Geschäftsszenario hinsichtlich dessen Rentabilität einer Investitionsmöglichkeit. Er dient zur Darstellung und Abwägung der prognostizierten finanziellen und strategischen Auswirkungen der Investition. Dabei findet ein Vergleich verschiedener Handlungsoptionen statt. Eine immer gegebene Handlungsoption ist die Beibehaltung des Status-quo.

Bundesverband Wissensbilanzierung (BVWB)

Laut Wissensbilanz – Made in Germany: Der Bundesverband Wissensbilanzierung fördert die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Wissensbilanz-Community. Siehe www.bvwb.de

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Das BMWi ist zuständig für die an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft ausgerichteten Zielsetzungen und Aufgaben der Wirtschaftspolitik. Mit einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik will das BMWi eine dauerhafte Perspektive für mehr Beschäftigung, Investitionen und Wachstum am Standort Deutschland sichern. Die Politik des BMWi verfolgt dabei das zentrale Anliegen, die Soziale Marktwirtschaft neu mit Leben zu füllen, nachhaltigen Fortschritt zu sichern und in Deutschland den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Siehe www.bmwi.de/DE/Ministerium/aufgaben-und-struktur.html

Break-­Even

Der Break-Even bezeichnet den Punkt, der die Gewinnschwelle eines Unternehmens oder Produkts darstellt. Die Einnahmen sind dann genau so groß wie die Kosten. Ab diesem Zeitpunkt ist das Unternehmen nicht mehr auf externes Kapital angewiesen.

BITKOM

Abkürzung für Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Besondere Arten personenbezogener Daten

Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben.

B2C

Steht für „Business-to-Consumer“ und beschreibt, dass ein Unternehmen direkt an eine Privatperson verkauft. Für Startups ist dies ein gutes Geschäftsmodell, da sie jeden Kunden kennen und keinen Anteil des Gewinns an einen Partner geben müssen.

B2B

Abkürzung für „Business-to-Business“. Der Begriff beschreibt, dass ein Unternehmen mit einem anderen Unternehmen zusammenarbeitet. Ein großes Unternehmen verkauft z.B. Software an ein anderes Unternehmen, zum Beispiel an eine Lebensmittelkette. Dies erlaubt dem Softwarehersteller schneller zu wachsen, da nur ein Kunde „viel“ abnimmt.

Automatisierte Verarbeitung

Die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen.

Auftragskontrolle

Es ist zu gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die im Auftrag verarbeitet werden, nur ent-sprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden können.

App

Der Begriff App ist eine Abkürzung des englischen Wortes Application und bezeichnet ein Anwendungsprogramm. Heutzutage wird diese Bezeichnung hauptsächlich für Anwenderprogramme verwendet, die auf einem mordernen Smartphone oder ähnlichem laufen und zumeist über spezielle Online-Plattformen bezogen werden.

Anonymisierung

Ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßigen Aufwand einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.

Android 

Google’s open source application platform und weitverbreitestes Betriebssystem für Smartphones. Android hatte als Smartphone-Betriebssystem im dritten Quartal 2016 einen weltweiten Marktanteil von 87,5 Prozent, seit dem Marktstart 2008 erwirtschaftete Google mit Android einen Umsatz von 31 Mrd. US-Dollar (Stand: Januar 2016).

Agentur

Der Begriff Agentur bezeichnet allgemein verschiedene Arten von Organisationen und Institutionen. Eine Agentur vertritt dabei die Interessen und Ziele bestimmter Organisationen durch die in diesen handelnden Personen im Sinne von kollektiven Akteuren. Eine Vertriebsagentur handelt ausschließlich mit fremden Produkten.

Er benennt unter anderem Unternehmen, die die Interessen bestimmter Personengruppen vertreten, Behörden des Bundes (z. B. die Bundesagentur für Arbeit) sowie Agenturen der Europäischen Union (z. B. die Europäische Umweltagentur).

Zapping

Der Begriff „Zapping“ stammt aus dem amerikanischen Wortschatz und hat sich in Anlehnung an amerikanische Comics entwickelt. In diesen werden nämlich Pistolen mit dem Ausdruck „zap!“ versehen, wenn aus ihnen ein Schuss abgefeuert und damit der Gegner zur Strecke gebracht wird. Dieses Bild hat sich mit der Zeit übertragen auf das Fernsehen und vor allem auf die Benutzung der Fernbedienung, wenn Zuschauer die ausgestrahlten Werbeblöcke umschiffen. Zapping erfolgt also immer dann, wenn Zuschauer den Kontakt mit Werbung im TV vermeiden wollen und aus diesem Grund den Sender wechseln. Die Beweggründe hinter dieser Handlung können ganz unterschiedlicher Natur sein. Zumeist erfolgt Zapping dann, wenn die Zuschauer von der Flut der Werbebotschaften überschwemmt werden und diesem ausweichen wollen oder aber auch, wenn die Werbung generell als schlecht bewertet wird und es sich nicht einmal mehr lohnt, sie anzusehen. Neben dem Zapping gibt es noch weitere Arten, über die Zuschauer ihr Fernsehprogramm selektieren. So switchen sich manche durch das Programm, egal ob Werbung oder nicht, um das passende Format für den Moment zu finden. Die sogenannten Flipper flippen sich in Sekundenschnelle durch das Programm, um sich vorab einen Überblick über das Angebot zu verschaffen, bevor sie sich festlegen. Und dann gibt es auch noch die Channel Hopper – Sie möchten sich gar nicht auf einen Sender festlegen, sondern verfolgen parallel mehrere Sendungen. Doch nicht nur im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme des Fernsehprogramms kommt Zapping zur Anwendung. Auch bei Aufzeichnen von Filmen oder Serien auf Videos kann der Nutzer zappen und die Werbepausen einfach vorspielen. Sogar bei Zeitungen und Zeitschriften wird teilweise von Lesezapping gesprochen, wenn die Leser die Werbeanzeigen quasi überblättern.

Yahoo Search Marketing (YSM)

Der Begriff Yahoo Search Marketing beschreibt das Angebot der Suchmaschine Yahoo!, welches es den Werbekunden des Unternehmens ermöglicht, Anzeigen einer auserwählten Zielgruppe im Web anzubieten. Bevor Yahoo Search Marketing genutzt werden kann, muss das Unternehmen eine Anzeige bauen, die den Usern präsentiert und in der Ergebnisliste der Yahoo!-Suche angezeigt werden soll. Dazu muss von dem Unternehmen eine individuelle Textanzeige geschrieben werden. Dabei haben Werbekunden die Möglichkeit, vierzeilige Text-Annoncen zu konzipieren, die dann bei der Eingabe des entsprechenden Suchbegriffs neben oder auch über den organischen Suchergebnissen bei Yahoo! eingeblendet werden. Abgekürzt wird dieser Begriff auch oftmals mit YSM. Damit es zu dieser spezifischen Anzeige in der Ergebnisliste kommt, bedarf es andererseits der Bestimmung eines passenden Keywords oder einer entsprechenden Keyword-Kombination, die in enger Verbindung zu dem Unternehmen oder dem Leistungsangebot des Unternehmens steht. Diese notwendigen Einstellungen müssen von dem Inserenten vorgenommen werden. Gibt der User dann im Rahmen seiner Yahoo!-Suche ein oder mehrere Keywords in die Suchmaschine ein, werden ihm genau die Anzeigen aufgelistet, die mit diesen Keywords verknüpft sind. So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der User zumindest potentiell Interesse an den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens hat. Den werbenden Unternehmen sei dabei geraten, ihre Kampagne stetig zu optimieren, um gute Erfolge erzielen zu können. Die Anzeigen über Yahoo Search Marketing sind kostenpflichtig, werden von den organischen und nicht-kommerziellen Suchergebnissen durch den Hinweis „Anzeige“ abgegrenzt und sind auch farblich leicht von den natürlichen Suchergebnissen abgehoben. Neben dem Erscheinen in der Ergebnisliste, werden die Anzeigen beim Aufruf der entsprechenden Keywords auch auf den Partnerseiten von Yahoo! platziert, wobei der Werbetreibende selbst entscheiden kann, wie viel Geld er in solche Kampagnen investieren möchte. Auch die Suchmaschine Google bietet mit Google AdWords solch ein Online-Marketing-Modell an.

Wearable Computing

(tragbare Datenverarbeitung) ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Entwicklung von tragbaren Computersystemen (Wearable Computer) beschäftigt. Ein Wearable Computer wiederum ist ein Computersystem, das während der Anwendung am Körper des Benutzers befestigt ist. Wearable Computing unterscheidet sich von der Verwendung anderer mobiler Computersysteme dadurch, dass die hauptsächliche Tätigkeit des Benutzers nicht die Benutzung des Computers selbst, sondern eine durch den Computer unterstützte Tätigkeit in der realen Welt ist.

Virtuelle Währung

Im Online-Bereich haben sich in den vergangen Jahren immer mehr Währungen entwickelt, die nur digital bestehen und in verschiedenen Bereichen in unterschiedlichen Formen zum Einsatz kommen. Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da virtuelle Währungen es den Usern ermöglichen, auf unkomplizierte Art und Weise online Bezahlungen abzuwickeln und so erscheinen immer mehr Komplementärwährungen innerhalb des digitalen Kosmos. Eine virtuelle Währung wird zumeist von dem Anbieter einer Seite ins Leben gerufen. Die Nutzer der Seite können dann reales Geld einzahlen und erhalten dafür den gleichen Wert in der jeweiligen virtuellen Währung. Mit diesem Geld kann der User dann zum Beispiel virtuelle Güter oder auch Dienstleistungen erwerben. Vorteile: Virtuelle Währungen bieten eine einfache Zahlungsmöglichkeit, da der User über sein erstellten Konto, auf dem das virtuelle Geld gelagert wird, schnell und einfach bezahlen kann. Viele Anbieter versuchen, dieses System noch attraktiver zu machen, indem verschiedene Bonus-Systeme eingeführt werden oder man auch auf anderen Internetseiten mit der virtuellen Währung zahlen kann. Um als Anbieter eine virtuelle Währung ausgeben zu dürfen, mit der auch auf anderen als der eigenen Webseite bezahlt werden kann, bedarf es einer Lizenz. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Online-Währung Bitcoin, welche von einem wohl unbekannten Programmierer ins Leben gerufen wurde. Lange Zeit wurde und wird Bitcoin immer noch kritisch betrachtet, doch im August 2013 wurde von einem amerikanischen Bundesrichter in Bezug auf Bitcoin erstmals von einer Währung gesprochen. Diese Aussage bestätigt, dass mit Bitcoin zum ersten Mal eine virtuelle Währung von einer US-Behörde als reale Währung eingeschätzt wurde.

User Experience (UX)

Die User Experience (abgekürzt UX) bezeichnet das Nutzungserlebnis eines bestimmten Produkts. Sie spiegelt Erfahrungen sowie auch Empfindungen und Gefühle einer Person während der Benutzung eines Produktes wieder. User Experience bezeichnet allgemein sämtliche Verhaltensweisen und Gefühle einer Person, die diese zu einem bestimmten Produkt hat. User Experience ist höchst subjektiv und dynamisch: Die Erfahrung auf einer Webseite kann sich mit jedem Klick ständig ändern. Usability wiederum beschreibt die Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung im objektiven Sinne. Beide Begriffe sind eng miteinander verbunden: So erweitert der Begriff User Experience das Konzept der Usability sowohl um ästhetische als auch emotionale Faktoren. Es ist ein bewertendes Gefühl, das bei einer Interaktion entsteht. Es kann positiv und negativ sein. Relevanz: UX ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren für digitale Konzepte: Das Nutzererlebnis bestimmt, ob und wie lange ein Kunde bei einer Anwendung verweilt oder ob er sie gleich wieder verlässt. Die User Experience wirkt sich nicht nur auf die unmittelbare Nutzung eines Mediums aus, sondern auch auf die Markenwahrnehmung und darauf, ob ein User eine Anwendung weiterempfiehlt. Dies wiederum kann für Unternehmen zu gesteigertem Umsatz und Gewinn führen. Oft wird die User Experience eines Nutzers mit dem Produkt selbst gleichgesetzt. Die Ziele des individuellen Nutzers spielen eine wichtige Rolle: Werden diese einfach und zufriedenstellend erreicht, ist dies eine belohnende Erfahrung, die oft mit „Joy of Use“ beschrieben wird. So erklärt sich von selbst, warum Usability ein so entscheidender Faktor für eine gute User Experience ist. Der Begriff „Joy of Use“ beschreibt den Spaß an der Benutzung der Anwendung. Erfolgsfaktoren: Um sicherzustellen, dass Nutzer eine positive Erfahrung mit einem Produkt oder einer Anwendung erhalten, können bestimmte UX-Strategien angewendet werden. So sollte eine Anwendung nicht nur effektiv und effizient zu bedienen sein (Usability), sondern auch einen Mehrwert schaffen und einen Nutzen für die Zielgruppe bieten (Utility). Die gesamte Anwendung sollte zudem nicht nur reibungslos funktionieren, sondern auch optisch ansprechend aufbereitet sein. Denn: Die User Experience geht einher mit der Erwartung, dass Erlebnisse einwandfrei funktionieren und der Benutzer Freude bei der Anwendung hat. Eine gute User Experience hängt außerdem von technischen Aspekten ab – insbesondere vom User Interface. Ist eine Anwendung einfach und intuitiv zu bedienen, verbessert sich die User Experience. Messung: Obwohl die User Experience äußerst subjektiv ist, kann sie gemessen und ausgewertet werden. So gibt es die Möglichkeit, die UX anhand der Selbstauskunft der User zu bewerten. Aber auch durch eine Analyse des Blickverhaltens lassen sich Schlüsse zur User Experience ziehen.

Tracking-Pixel

Bei dem englischen Begriff Tracking Pixel handelt es sich um Zählpixel oder Pixel Tags genannt. Die Zählpixel sind eine 1×1 Pixel große Grafik, welche eingesetzt werden für das Tracking von Nutzerdaten. Ein Nutzer ruft eine Website auf und das Pixel wird sodann geladen. Dies lässt sich in der Webanalyse nachvollziehen. Anhand des geladenen oder nicht geladenen Pixels, lässt sich überprüfen, ob ein Nutzer die Seite besucht hat oder nicht. Aufgrund der kleinen Größe ist die Grafik für den jeweiligen Nutzer fast unsichtbar und hat auch keinen relevanten Einfluss auf die Ladezeit des Dokuments. So fallen die Zählpixel nicht sonderlich auf und besitzen auch oft die gleiche Farbe, wie der Hintergrund bzw. die unmittelbare Umgebung des Pixels im Dokument. In der Regel sind die Tracking Pixel über das übliche -Tag eingebunden. Das Tracking Pixel bzw. Pixel Tag liegt auf einem Server und muss, sobald das Dokument abgerufen wurde, von dem Server geladen werden. Wenn eine Website oder E-Mail-Marketing erfolgreich betrieben werden soll, sollten Tracking Pixel zur Erhebung von Nutzerdaten genutzt werden, da mit diesen dementsprechend kein großer Aufwand nötig ist. Die Methode wird aber insbesondere zusammenhängend mit JavaScript und der Erhebung von weiteren Nutzerdaten brauchbar. Vom Tracking der Nutzer profitieren insbesondere Webmaster, Webdesigner SEOs & SEAs, Advertiser und Marketing-Strategen.

Smart Factory

Begriff, der einen Produktionsablauf bezeichnet, in dem die beteiligten Maschinen untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren, sodass keine menschliche Steuerung mehr erforderlich ist. Basis hierfür sind sog. cyber-physische Systeme, in denen virtuelle und reale Prozesse miteinander verschmelzen. Bisher sind Smart Factories Zukunftsvisionen, werden aber als Modellfabriken getestet. Technische Grundlage sind „Embedded Systems“, in Geräte eingearbeitete Computersysteme, die für nur eine Aufgabe programmiert und schon heute im Alltag aufzufinden sind: Handys, Laserdrucker oder Herzschrittmacher.

Sharing Economy (Shareconomy)

Es gibt verschiedene Arten von Roadmaps. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die strategische Roadmap und die Technologie-Roadmap. Zu den Roadmaps strategischer Natur können die im Projektmanagement eingesetzten Roadmaps gezählt werden. Technologie-Roadmaps hingegen beziehen sich nicht auf bestimmte Projekte, sondern umfassen die zukünftige Entwicklung einer bestimmten Technologie oder einer gesamten technologischen Branche.

Roadmap

Roadmap bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „Straßenkarte“ und wird in den unterschiedlichsten Branchen benutzt und umgesetzt. Unternehmerisch wird der Begriff vor allem im Bereich des Projektmanagements genutzt. Hier steht Roadmap für einen Plan, der ein Projekt in strategische Schritte unterteilt und zur Zieldefinition beiträgt. Daher kommt auch die begriffliche Ableitung von einer Straßenkarte: Durch eine Roadmap soll klar beschrieben werden, wie ein Projekt von A nach B geführt und umgesetzt wird. Roadmaps und Projektmanagement: Roadmaps werden im Rahmen des Projektmanagements speziell für Projekte benutzt, die einen etwas weiteren Zeithorizont einnehmen. So dienen Roadmaps dazu, ein Projekt sinnvoll in einzelne Meilensteine einzuteilen. Gerade bei Projekten, die auf ein Jahr oder länger angelegt sind, dienen Roadmaps dazu, das gesamte Aufgabenpaket in kleinere Pakete zu unterteilen. Diese können einzeln bewältigt werden und lassen sich dadurch am Ende leichter wieder zu dem Gesamtprojekt zusammensetzen. Wichtig sind Roadmaps auch deshalb, weil sie vorbeugend bei Fehlentscheidungen und Fehlplanungen wirken. Darüber hinaus dient die Roadmap auch als genereller Orientierungspunkt für alle Projektbeteiligten und kann so zu einer besseren internen Kommunikation beitragen.

Qualitätsmanagement

Der Begriff Qualitätsmanagement umfasst die Planung, Überwachung, Steuerung und das Überwachen eines Qualitätsprozesses und die Ergebnisse des Prozesses. Gutes Qualitätsmanagement soll darauf hinauszielen, Kunden näher an das Unternehmen zu binden sowie sich Marktanteile dauerhaft zu sichern und wirtschaftlich zu handeln. Unter der Bezeichnung werden alle Maßnahmen organisatorischer Art verstanden, die die Prozessqualität verbessert. Die geläufigsten Modelle von Qualitätsmanagement sind das EFQM-Modell sowie die ISO 9001. Bei der European Foundation for Quality Management, kurz EFQM-Modell handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die im Jahr 1988 mit Hilfe der Europäischen Kommission von 14 europäischen Unternehmen in den Niederlanden gegründet wurde. Die EFQM setzt sich dafür ein, Qualitätsmanagementsysteme nach dem EFQM-Modell zu verbreiten und auch anzuwenden. Bei dem Modell handelt es sich um ein Wettbewerbsmodell, welches nicht bestimmte Vorgaben erfüllen soll. Im Fokus steht die Bewertung, die selbstverantwortlich ist. Das Hauptanliegen des EFQM-Modells ist das ständige Verbessern anhand von Innovationen und Lernen in allen Unternehmensteilen sowie das Zusammenarbeiten mit anderen EFQM-Anwendern. Nach dem Modell wird sich ständig an den weltbesten Umsetzungen orientiert, sodass die Maximalpunktzahl nie erreicht werden kann. Dies fördert eine höhere Motivation für weitere Verbesserungen. Das Modell wird nicht nur in Wirtschaftsunternehmen, sondern auch in Dienstleistungs- und soziale Einrichtungen angewendet. Das Modell ist unterteilt in die fünf Voraussetzungskriterien: Führung, Politik & Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften & Ressourcen und Prozesse und vier Ergebniskriterien, wozu neben Ergebnisse von Kunden und Mitarbeiter auch gesellschaftsbezogene- und Schlüsselergebnisse gehören. Diese Kriterien unterschieden sich im EFQM-Prozesse von dem Bedeutungsgrad her aus – bei der Aufteilung handelt es sich bei den Kundenergebnissen schon um 20 Prozent aus. Durch die Aufteilung wird die hohe Konzentration des Modells auf die Kundenbeziehung deutlich. Das EFQM-Modell ist das am häufigsten verbreitete des Total-Quality-Management (TQM) in Deutschland Die Modellkriterien des EFQM werden auch herangezogen, um den Ludwig-Erhard-Preis, den wichtigsten deutschen Qualitätspreis, zu vergeben. Das Modell EN ISO 9001 setzt eine Norm des Qualitätsmanagementsystems (QM-Systems) mit bestimmten Mindestanforderungen fest, die eine Organisation erreichen soll. Produkte und Dienstleistungen werden auf diese Weise bereitgestellt, die Erwartungen von Kunden sowie eventuelle amtliche Anforderungen erfüllen muss. Auch dieses Managementsystem unterliegt einem stetigen Verbesserungsprozess.

Prozessoptimierung

Die Prozessoptimierung dient in Organisationen (Unternehmen, gesellschaftlichen Institutionen etc.) dazu, die Effizienz und die Effektivität bestehender Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse sowie den Einsatz der hierfür benötigten Ressourcen kontinuierlich zu verbessern (insbesondere mit Hilfe von IT-Werkzeugen). Die Prozessoptimierung wurde über lange Zeit als Aufgabe des Qualitätsmanagements betrachtet, ist heute jedoch zunehmend zum Teil eines umfassenden integrierten Prozessmanagements von Unternehmen und Institutionen herangewachsen. Prozessdenken- und Optimierung als Grundlage einer wirkungsvollen betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist heute unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Betriebsführung, um im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Grundlage ist eine prozessorientierte Betrachtungsweise der gesamten betrieblichen Abläufe. Hierfür ist es nötig, hergebrachtes hierarchisches „Abteilungsdenken“ aufzugeben und stattdessen Prozessketten bereichsübergreifend zu definieren (Ablauf- vs. Aufbauorganisation). Die gegebenen Abläufe müssen zuerst einmal im Rahmen der Prozessanalyse zum Beispiel mittels Prozessmodellierung erfasst und klassifiziert werden. Um die Qualität und Leistungsfähigkeit der so zu beschreibenden Prozesse zu bewerten, müssen geeignete Kenngrößen (sog. Key Performance Indicators, kurz KPIs) eingeführt werden. Mit Hilfe einer so gewonnenen Prozessbeschreibung lässt sich eine Prozesslandkarte des Betriebes erstellen, die als Bezugsbasis für weitere Optimierungen dient. Betroffen können hiervon alle Unternehmensbereiche sein, beginnend mit Forschung und Entwicklung, über die Produktion, die Verwaltung bis hin zu Einkauf, Vertrieb und Auslieferung. Idealerweise werden im Rahmen eines integrierten E-Business-Konzeptes die gesamten betrieblichen Abläufe sowie die menschlichen wie materiellen Ressourcen einer derartigen Evaluation und Einordnung unterzogen. Die auf Basis einer derartigen Evaluation einsetzende, kontinuierlich fortdauernde Prozessoptimierung hat zum Ziel, die gegebenen Prozesse beständig zu verbessern, ohne hierbei deren Ablauf zu unterbrechen. Bekannte Managementkonzepte in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Business Process Reengineering (BPR) aus dem Jahr 1991, Six Sigma (Anfang der 90er), Kaizen (1994) oder Balanced Scorecard (1996). Die Beherrschung komplexer betrieblicher Prozesse und deren Optimierung ist ohne geeignete Software-Werkzeuge heutzutage nicht mehr denkbar (Digitalisierung). Hierfür werden von einer Vielzahl von Anbietern mehr oder minder geeignete Software-Pakete angeboten, die an die jeweiligen betrieblichen Erfordernisse angepasst werden können. Diese dienen insbesondere der Analyse der definierten Prozesse und ihrer Kennzahlen, um diese bezüglich ihres Beitrages zur Wertschöpfung einordnen zu können. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen mit Hilfe dieser Werkzeuge die betrieblichen Ressourcen sodann auf Schlüsselprozesse konzentriert und entsprechende Zielgrößen entwickelt werden. Im Rahmen softwaretechnisch realisierter Simulationen werden die so gewonnenen Ergebnisse in der Folge auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Online-Marketing

Marketingmaßnahmen, die darauf abzielen, Besucher auf eine Internetpräsenz (Webseite) zu bringen, auf der z.B. ein Geschäft abgeschlossen oder angebahnt werden kann. Beispiele für Online-Marketing-Maßnahmen: Banner-Werbung, Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO), Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM), siehe dort.

Netiquette

Der Begriff Netiquette ist eine Wortkreuzung aus dem englischen „Net“, also dem Internet, und der französischen „Etiquette“, die sich wohl am besten mit dem Wort Umgangsform übersetzen lässt. Zusammen ergibt sich daraus schlicht und einfach die Bezeichnung für das richtige Benehmen innerhalb der virtuellen Kommunikation. In Sachen Verhaltensregelwerk denkt man hierzulande sicher schnell an den bekannten Benimmratgeber Knigge, der einen durch alle brenzlichen (formellen) Lebenslagen lotst – von der adäquaten Begrüßung eines Geschäftskunden bis hin zur passenden Kleiderordnung beim abendlichen Restaurantbesuch. Im Vergleich zu diesen, teils schon vor mehreren hundert Jahren entstandenen Sitten und Regeln, steckt das Web-Zeitalter ja quasi noch in den Kinderschuhen und hat dementsprechend auch noch kein im Umfang vergleichbares Regelwerk zu bieten. Dennoch gibt es auch hier eine Sammlung von mehr oder weniger genau definierten Verhaltensmaßgeblichkeiten, deren Befolgung zu einem angenehmen Umgang der Web-User miteinander beitragen. Da die Netiquette meist keinerlei rechtliche Relevanz besitzt und auch kein fertig geschriebenes Werk darstellt (die Festlegung und Einhaltung erfolgt in aller Regel durch den Betreiber des Mediums), wird sie häufig kontrovers diskutiert und bewegt sich stets mit den Entwicklungsströmungen neuer Dienste und Technologien im Internet.

Mobiles Arbeiten

Beispiel: Key Performance Indicators sind beispielsweise in der Lage die ausgebrachte Stückzahl pro Tag in der Fertigung, die Anzahl der (positiven) Berichte über das Unternehmen in den Medien, den Umsatz mit Erstkunden, den ein Vertriebsteam erreicht, die Anzahl von Projekten in der Forschung und Entwicklung, die in Vorserie gehen oder auch die Anzahl von Fördermaßnahmen für Mitarbeiter, die von der Personalentwicklung durchgeführt worden sind, zu messen.

Key Performance Indicator (KPI)

Der englische Begriff Key Performance Indicator (KPI) bzw. der deutsche Begriff Leistungskennzahl kommt aus der Betriebswirtschaftslehre und bezeichnet die Kennzahlen, anhand derer der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation gemessen oder ermittelt werden kann. Mithilfe des Key Performance Indicators werden die richtigen Kennzahlen erforscht, indem sie für den entsprechend ausgewählten Prozess den Zweck, die Ziele und Ergebnisse erkenntlich gemacht werden sollen und Soll-Vorgaben vorgeben. Der Zweck der KPIs ist es dem Management und Controlling dazu zu dienen, die Unternehmensprozesse und einzelne Projekte oder Abteilungen zu kontrollieren und diese dementsprechend zu bewerten. Je nach der Perspektive, wie beispielsweise beim internen Rechnungswesen, Kunden oder Management, werden als KPI unterschiedliche Größen herangezogen. Das Interesse des internen Rechnungswesen liegt in erster Linie auf den Ergebniskennzahlen, den Rentabilitätskennzahlen, Liquiditäts- oder Cashflow-Kennzahlen, das Management mehr für Projektkenngrößen oder Qualitätskenngrößen. Wohingegen beim Marketing das Augenmerk auf die Kundenbeziehungskennzahlen, Kommunikationskennzahlen oder Kenngrößen zum Preismanagement gelegt wird.

Joint-Venture

Das Joint-Venture als Gemeinschaftsunternehmen ist eine Tochtergesellschaft, an der mindestens zwei voneinander unabhängige Unternehmen beteiligt sind. Diese zwei Partner gründen das Joint-Venture, in das sie einerseits ihr Knowhow und auch ihr Kapital fließen lassen. Das Joint-Venture wird zwar kooperativ von zwei oder mehreren Unternehmen gegründet und geführt, hat jedoch einen autonomen Status. Das bedeutet, das Joint-Venture handelt unabhängig und ist meist auch rechtlich selbstständig. Der Begriff an sich stammt ursprünglich aus dem englischen Wortschatz und setzt sich aus den englischen Wörtern „joint“, was so viel bedeutet wie „gemeinschaftlich“ und „Venture“ zusammen, was wiederum für „Projekt“, „Wagnis“ oder „Unternehmung“ steht. Neben der Beschreibung einer neu gegründeten Tochtergesellschaft, wird der Begriff Joint-Venture zum Teil auch verwendet, wenn sich zwei Unternehmer, die zuvor getrennt gearbeitet haben, sich nun in einem Unternehmen zusammen tun. Auch wenn zwei Unternehmen nur für ein gemeinsames Projekt zusammen arbeiten, findet der Begriff Joint-Venture fälschlicherweise Verwendung. Ursprünglich und originär meint Joint-Venture aber die Beteiligung zweier Firmen in einem gemeinsamen Tochterunternehmen. Warum gründen zwei Unternehmen jedoch ein Joint-Venture? Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Zum einen können die Risiken und Gefahren auf zwei Parteien aufgeteilt werden und müssen nicht von einem Unternehmen alleine getragen werden. Zum anderen können durch ein Joint-Venture die Ressourcen von allen Beteiligten besser genutzt und Synergie-Effekte verstärkt werden. Natürlich birgt ein Joint-Venture auch Risiken. So müssen beispielsweise die Ziele und Erwartungen aller Parteien klar definiert und kommuniziert werden, da es sonst schnell zu Missverständnissen und Zerwürfnissen kommen kann.

Internet of Things (IoT)

Der Begriff bezeichnet die Digitalisierung von Gegenständen. Kühlschränke, Heizungen oder Autos werden durch integrierte Computer zu „intelligenten“ Dingen, die über das Internet vernetzt werden und miteinander kommunizieren können. So „merkt“ der intelligente Kühlschrank beispielsweise, welche Produkte fehlen und bestellt diese via Internet beim nächsten Supermarkt, der sie pünktlich zum Feierabend nach Hause liefert. Weitere Beispiele: Datenbrillen, Smarte Fitnessgeräte, intelligente Heizthermostate und andere Smart Home-Elemente.

Intelligente Fabrik

Begriff, der einen Produktionsablauf bezeichnet, in dem die beteiligten Maschinen untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren, sodass keine menschliche Steuerung mehr erforderlich ist. Basis hierfür sind sog. cyber-physische Systeme, in denen virtuelle und reale Prozesse miteinander verschmelzen. Bisher sind Smart Factories Zukunftsvisionen, werden aber als Modellfabriken getestet. Technische Grundlage sind „Embedded Systems“, in Geräte eingearbeitete Computersysteme, die für nur eine Aufgabe programmiert und schon heute im Alltag aufzufinden sind: Handys, Laserdrucker oder Herzschrittmacher.

Industrie 4.0

Über Hashtags kann sehr einfach festgestellt werden, welche Twitter-Themen gerade besonders beliebt sind, indem man analysiert, welche Begriffe häufig gehashtaggt werden. Diese Begriffe werden dann als so genannte „Trending-Topics“ auf der Twitter-Startseite angezeigt. Diese Analyse kann über externe Dienste unter anderem auch zur politischen Auswertung von Twitter-Tweets angewandt werden.

Hashtag #

Der Begriff Hashtag stammt aus dem englischen Wortschatz und setzt sich aus den zwei Wörtern „Hash“ und „Tag“ zusammen. Die englische Bezeichnung „Hash“ bedeutet zu Deutsch so viel wie „Raute“ und „tag“ so viel wie „Markierung“. Was auch schon im Ansatz verrät, wobei es sich hierbei handelt. Hashtag ist ein Begriff, der in engem Zusammenhang mit dem Microblogging-Dienst Twitter steht, bei dem Nutzer 140 Zeichen lange Textstücke veröffentlichen und gegenseitig abonnieren können. Ein Hashtag ist allerdings ein einzelner Begriff beziehungsweise ein Wort, das bei Twitter mittels einer Raute getaggt wird. Der Begriff wird also mit einem Kennzeichen markiert. Soll ein Begriff innerhalb einer Twitter-Nachricht gesondert hervorgehoben und für eine Schlüsselwortsuche verfügbar gemacht werden, wird einfach das Rautenzeichen „#“ vor den Begriff gesetzt. So entstehen zum Beispiel Hashtags wie #gruenderszene oder #lexikon. Anders als konkurrierende Tagging-Methoden werden Hashtags direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt. Dies bedeutete, dass jeder Begriff, vor dem ein Hash-Zeichen steht, als getaggt gilt.

Geschäftsprozessmodellierung

Die Methoden zur Anwendung und zum Management von Geschäftsprozessen werden als Prozessmanagement bezeichnet. Durch die Geschäftsprozessmodellierung werden Informationen wie Auslöser, Ausführende, Input, Ergebnis(se) (‚Output‘) ermittelt und der Prozessfluss dokumentiert – besonders wenn das Ausführen der Geschäftsprozesse durch automatisiertes Workflow-Management. Daraus ergibt sich, ob sich ein Geschäftsprozess gut modellieren lässt oder nur unvollständig. Dies hängt u. a. vom Vernetzungsgrad (Maß für die Anzahl vernetzter Aktivitäten bzw. Akteure) und Veränderlichkeit der Vernetzung (zeitliche Stabilität der Prozessbeschreibung) ab. Geschäftsprozesse weisen dann einen hohen Vernetzungsgrad und eine hohe Veränderlichkeit der Vernetzung auf, wenn sie zyklisch, interativ, hochdynamisch, selbstorganisierend, emergent und evolutionär sind (zum Beispiel die Fallbearbeitung durch einen Anwalt). Sie entziehen sich damit den Möglichkeiten der normalen Geschäftsprozessmodellierung und einer Umsetzung mittels Workflow-Management.“ unterstützt werden soll. Geschäftsergebnisse oder betriebswirtschaftliche Ergebnisse gibt es in allen Unternehmensteilen, sei es im Verkauf, bei der Produktion oder im Controlling. Beispiele sind die Auftragsabwicklung, der Kreditvergabeprozess einer Bank oder die Ausbildung von Studenten in einer Universität.

Geschäftsprozess

Ein Geschäftsprozess (GP) ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten (Aufgaben, Aktivitäten), die ausgeführt werden, um ein bestimmtes geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert ‚Input‘ durch den Einsatz materieller und immaterieller Güter und unter Beachtung bestimmter Regeln und unternehmensinterner und -externer Faktoren zu einem ‚Output‘. Ein Geschäftsprozess kann gekapselt und Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein und/oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungs- und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs. Viele Definitionen von Geschäftsprozessen verlangen das Vorhandensein von genau einem Anfang und genau einem Ende, sowie genau definierte Inputs und Outputs des Prozesses und seiner Teilprozesse. Input und Output (Eingaben / Ergebnisse) können jeweils Informationen, Gegenstände, Ereignisse und/oder Zustände sein. Das Prozesssystem strebt einen Wertschöpfungsprozess an, der bezüglich Ressourcenverzehr, Durchlaufzeiten und Qualität permanent optimiert werden sollte. Idealerweise stellt demnach der erzielte Output für das jeweilige Unternehmen einen höheren Wert als der ursprünglich eingesetzte Input dar.

Gebäudeautomation

Als Gebäudeautomation (GA) bezeichnet man die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des technischen Facilitymanagements. Ziel ist es, Funktionsabläufe gewerkeübergreifend selbstständig (automatisch), nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. Alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Einheiten im Gebäude werden miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Steuerungseinheiten (DDC-GA) sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Kommunikations-Netzwerks oder Bussystems.

File-Transfer-Protocol (FTP)

FTP ist die englische Bezeichnung für „Dateiübertragungsverfahren“ und entstand schon im Jahre 1985, wo es als Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke konzipiert wurde. Somit gilt das File-Transfer-Protocol als eines der ältesten Protokolle, die es im Zusammenhang mit dem Internet gibt. Die wichtigste Aufgabe, die das FTP hierbei erfüllt, ist die Kommunikation zwischen Server und Endgerät. Doch was genau bedeutet dies? Das File-Transfer-Protocol ist dafür zuständig, dass Daten übertragen werden und zwar die Daten, die zwischen dem Server und dem Client ausgetauscht werden. Dieser Vorgang funktioniert in beide Richtungen. Wird eine Datei – ausgehend vom Client – von dem Server angefragt, spricht man von dem gängigen Prozess des Herunterladens. Wird von dem Client eine Datei zum Server geschickt, kann hier vom Prozess des Hochladens gesprochen werden. Darüber hinaus kann das File-Transfer-Protocol auch dazu genutzt werden, Dateien direkt zwischen zwei Servern auszutauschen, wobei der Client in diesem Fall mit Hilfe des Protokolls den Vorgang steuern kann. Dabei kann FTP teilweise wie eine ganz normale Verzeichnisstruktur eingesetzt werden, bei der Verzeichnisse und Dateien arrangiert, umbenannt und gelöscht werden können.

Enterprise Mobility (Management)

Enterprise Mobility ist eine erfolgskritische Schlüsselkompetenz in der Digitalisierung der Geschäftsprozesse. (the set of people, processes and technology focused on managing mobile devices, wireless networks, and other mobile computing services in a business context)

Disruptive Technologie

Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt. Disruptive Innovationen sind meist am unteren Ende des Marktes und in neuen Märkten zu finden. Die neuen Märkte entstehen für die etablierten Anbieter in der Regel unerwartet und sind für diese, besonders auf Grund ihres zunächst kleinen Volumens oder Kundensegmentes, uninteressant. Sie können im Zeitverlauf ein starkes Wachstum aufweisen und vorhandene Märkte bzw. Produkte und Dienstleistungen komplett oder teilweise verdrängen. (z. B.: kostenpflichtige SMS versus Gratis-Messenger à la WhatsApp/Facebook).

Disruptives Geschäftsmodell

Verdrängung etablierter Geschäftsmodelle durch neue, digitale Alternativen. Aus einem Nischenprodukt entwickelt sich ein Standard, der die Umstrukturierung und Neuausrichtung einer ganzen Branche zufolge haben kann. Beispiel hierfür sind Modelle, die physische Aktivitäten vermehrt in das Internet verlagern, wie Online-Shopping-Portale.

Digital Literacy

Digital Literacy umschreibt die Kenntnisse und Kompetenzen, die im Umgang mit neuen technischen Geräten sowie den damit gebildeten Informations- und Kommunikationsnetzwerken benötigt werden.

Digitalisierung

Der Begriff Digitalisierung bezeichnet den digitalen Wandel der Arbeitswelt durch den vermehrten Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Veränderungen betreffen sowohl die Struktur und Organisation von Arbeit als auch die Anforderungen an die Beschäftigten. Erste Anzeichen dafür sind etwa die Verschiebung von der Präsenzpflicht hin zur Ergebnisorientierung, das Verschwimmen der Grenzen von Privat- und Berufsleben, neue Berufsprofile und erhöhte Anforderungen an das Selbst- und Zeitmanagement des Individuums. Konkret geht es um vernetzte, digitale Informationen statt z. B. Laufzettel, Picklisten, Entnahmescheine und die damit verbundenen Medienbrüche und Informationsinseln.

Digitaler Wandel

Der Digitale Wandel bündelt eine Vielzahl von Veränderungen, die auf Basis einer schnellen und breiten Adaption neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in Wirtschaft und Gesellschaft realisiert werden können. Sie haben jeweils für sich und erst recht in Wechselwirkung miteinander ein großes Potenzial, die Art und Weise, wie wir wirtschaften und arbeiten, grundlegend zu beeinflussen.

Digitale Revolution

Der Begriff Digitale Revolution (auch dritte industrielle Revolution oder Elektronische Revolution) bezeichnet den durch die Digitalisierung und Computer ausgelösten Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel sowohl der Technik als auch (fast) aller Lebensbereiche bewirkt und der in die Digitale Welt führt, ähnlich wie die Industrielle Revolution 200 Jahre zuvor. (1. Wasser-/Dampf-Kraft. 2. Fließbänder + Elektrik. 3. Elektronik/IT/SPS4. IoT: Industrie 4.0)

Digitaler Darwinismus

Survival of the fittest: Die Theorie von Darwin lässt sich bestens auf die Digitalisierung der Unternehmen übertragen. Denn der Kampf ums Überleben spielt sich auch dort ab. Der Stärkere ist derjenige, der es schafft, schnell auf technologische Veränderungen zu reagieren, sein Geschäftsmodell an Kundenerwartungen anpasst, Erkenntnisse gewinnbringend für sich nutzt und seinen Gegner damit aussticht. Als Überlebensstrategie muss dabei verstärkt auf neue digitale Technologien gesetzt werden: Software für Big Data und Predictive Analytics sowie mobile Anwendungen haben erheblichen Einfluss auf die Digitalisierung der Geschäftswelt und den damit verbundenen Erfolg und Misserfolg von Unternehmen.

Digitale Agenda

Maßnahmenkatalog der Bundesregierung, um die politisch-rechtlichen Grundlagen für den digitalen Wandel am Standort Deutschland zu schaffen und die Digitalisierung in Gesellschaft und Wirtschaft zu verankern. Die Maßnahmen zielen u.a. auf Wachstum und Beschäftigung (Digitale Wertschöpfung und Vernetzung), Vertrauen und Sicherheit (Informationstechnik) sowie Zugang und Teilhabe (Internet, Medien- und Technologiekompetenz).

Churn-Rate

Der Begriff Churn-Rate stammt aus dem englischen Wortschatz und setzt sich aus den Wörtern Change und Turn zusammen. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das „Wechsel“ und Abkehr. Zu Hause ist dieser Wortmix in der Wirtschaft, spezieller gesagt in dem Bereich des Kundenmanagements. Im übertragenen Sinne beschreibt die Churn-Rate nämlich die Abwanderungsrate der bestehenden Kunden eines Unternehmens. Diese Wortzusammensetzung kommt vermutlich daher, dass die Churn-Rate einerseits die Abkehr der Kunden von einem Unternehmen und andererseits oft auch den Wechsel zu einem Konkurrenz-Unternehmen beinhaltet. Die Churn-Rate ist von großer Relevanz für ein Unternehmen und kann folgendermaßen ermittelt werden: Innerhalb eines bestimmten Zeitraums wird beobachtet, wie viele Kunden dem Unternehmen verloren gehen. Diese Anzahl wird dann in Relation zu dem noch bestehenden Kundenstamm gesetzt. So erhält das Unternehmen die Kennzahl, welche Aussage darüber trifft, wie viele Kunden verloren gehen. Wenn die Churn-Rate zu hoch ist, klingeln bei jedem Unternehmer die Alarmglocken. Die Churn-Rate verrät somit, wie viele Kunden ein Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum tatsächlich hat abzüglich der abspringenden Kunden. Wenn die Abwanderungsrate zu hoch ist, bedeutet dies, dass sich der Kundenstamm in naher Zukunft mit höchster Wahrscheinlichkeit stark reduzieren wird und somit eine Bedrohung des wirtschaftlichen Wohlergehens besteht. So gibt sie dem Unternehmen Auskunft darüber, inwiefern der Kundenstamm zunimmt oder abnimmt. Darüber hinaus gewährt sie auch Überblick darüber, wie lange ein Kunde im Durchschnitt die Leistungen des Unternehmens in Anspruch nimmt.

Big Data

Der englischsprachige Begriff Big Data bezeichnet Datenmengen, welche – zu groß oder – zu komplex sind oder – sich zu schnell ändern oder – zu schwach strukturiert sind, um sie mit manuellen und klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Der traditionellere Begriff im Deutschen ist Massendaten. Big Data ist häufig der Sammelbegriff für digitale Technologien, die in technischer Hinsicht für die neue Ära digitaler Kommunikation und Verarbeitung und in sozialer Hinsicht für den gesellschaftlichen Umbruch verantwortlich gemacht werden. Big Data steht grundsätzlich für große digitale Datenmengen, aber auch für die Analyse und Auswertung. In der Definition von Big Data bezieht sich das „Big“ auf die drei Dimensionen „volume“ (Umfang, Datenvolumen), „velocity“ (Geschwindigkeit, mit der die Datenmengen generiert und transferiert werden) und „variety“ (Bandbreite der Datentypen und -quellen). Erweitert wird diese Definition um die zwei V’s „value“ und „validity“, welche für den unternehmerischen Mehrwert und die Sicherstellung der Datenqualität stehen.

Automatisierung

a) die mit Hilfe von Maschinen realisierte Übertragung von Arbeit vom Menschen auf Automaten, üblicherweise durch technischen Fortschritt.

b) die Zusammenfassung von wiederkehrenden Funktionsabläufen in der elektronischen Datenverarbeitung zu Makros oder neuen Programmfunktionen, zum Beispiel in der Textverarbeitung, in der Bildbearbeitung oder in geographischen Informationssystemen. Genauso wird bei der unbeaufsichtigten Installation der Konfigurationsprozess automatisiert.

c) nach DIN V 19233 definiert als „Das Ausrüsten einer Einrichtung, so daß sie ganz oder teilweise ohne Mitwirkung des Menschen bestimmungsgemäß arbeitet.“

Arbeiten 4.0

a) die mit Hilfe von Maschinen realisierte Übertragung von Arbeit vom Menschen auf Automaten, üblicherweise durch technischen Fortschritt.

b) die Zusammenfassung von wiederkehrenden Funktionsabläufen in der elektronischen Datenverarbeitung zu Makros oder neuen Programmfunktionen, zum Beispiel in der Textverarbeitung, in der Bildbearbeitung oder in geographischen Informationssystemen. Genauso wird bei der unbeaufsichtigten Installation der Konfigurationsprozess automatisiert.

c) nach DIN V 19233 definiert als „Das Ausrüsten einer Einrichtung, so daß sie ganz oder teilweise ohne Mitwirkung des Menschen bestimmungsgemäß arbeitet.

App-Kennzahlen

Generell ist die Zahl der -> Key Performance Indicators (KPIs) von nativen Apps – im Gegensatz zu selbst gehosteten Web-Apps oder (ggfs. für mobile optimierten) Webseiten – begrenzt durch die Datenmenge, welche die „Hausherren“ der jeweiligen App Stores (z. B. Apple App Store, Google Play, Windows Phone Marketplace) dem Entwickler bzw. Publisher der App überhaupt für Auswertungen zur Verfügung stellen.

Von primärer Bedeutung aus der Praxis von Mobile-Entwicklern, -Publishern und -Marketiers sind folgende Performanz-Größen:

1. Downloads/Installationen (inkl. Herkunft)

2. Löschungen

3. In-App Purchases

4. Umsätze (bei Paid und -> Freemium Apps: „Average Revenue Per User“)

5. tatsächliche Nutzer der App inkl. Herkunft + Trends (die aggregierte Angabe „Active Users“ kombiniert die Kenngrößen 1., 2. u. ggfs. 6.)

6. Interaktion / tatsächliche Nutzung der App, ggfs. inklusive „Clickstream“-Analyse (welche App-Bereiche werden in welcher Reihenfolge wie häufig genutzt), ggfs. inklusive Verkäufe („Conversion Tracking“). Oder Nutzung anderer Response-Elemente, die verfolgbare „Spuren“ in der digitalen Welt hinterlassen, z.B.: „Sharing“ auf Sozialen Plattformen. Ein grundlegender Mashable-Artikel nennt noch weitere teils aggregierte Kenngrößen:

7. „Lifetime Value“ (LTV)

8. „Retention Rate“ („wie viel Prozent der Nutzer sind nach X Tagen noch aktiv?“; vgl. 2., siehe oben)

9. „Session Length“ (ggfs. ergänzt durch die Detail-Angaben:
a) Verweildauer auf einzelnen App-Bereichen
b) „Absprungbereich“ (an welcher Stelle verlassen User die App?)

10. „App Launch / Load Time“ (kann ein kritischer Faktor sein; vgl. auch Website Performance, SEO).

11. „User Acquisition“ – WIE haben die Nutzer die App gefunden?

12. „User Experience“

13. Daily Active User (DAU) = Verfeinerung von 5.

14. Monthly Active User (MAU) = Verfeinerung von 5. Bei den meisten der obenstehenden Kenngrößen ist interessant: – Status Quo in absoluten Zahlen – Status Quo über einstellbaren Zeitraum – Entwicklung/Vergleich des Status Quo zu einstellbarem Zeitpunkt – Trends/Prognose!

TermineKontakt